RoMed-Kliniken setzen auf digitale Prävention: „Sundi" unterstützt Menschen dabei, gesund zu bleiben
Die meisten Menschen wissen, was ihrer Gesundheit gut tut. Sie möchten sich mehr bewegen, ausgewogener essen, besser schlafen oder gelassener mit Stress umgehen. Was häufig fehlt, ist nicht das Wissen, sondern die Unterstützung im Alltag. Genau diese Lücke schließen die RoMed-Kliniken mit einer neuen Kooperation. Als Netzwerkpartner führen sie das digitale Präventionsangebot „Sundi“ ein. „Sundi“ bietet verlässliche und wissenschaftlich geprüfte Gesundheitsinformationen und einen virtuelle Gesundheitsassistenten auf KI-Basis.
Neben dem Bosch Health Campus der Robert Bosch Stiftung und der Charité – Universitätsmedizin Berlin, die das Angebot initiiert haben, gehört der Klinikverbund derzeit zu den Einzigen bundesweit, die das wissenschaftlich basierte Präventionsangebot einsetzen.
„Wir möchten Menschen möglichst frühzeitig dabei unterstützen, gesund zu bleiben. Sundi stellt fundierte Informationen zur Verfügung und gibt praktische Tipps für den Alltag“, sagt Judith Hantl-Merget (Foto), RoMed-Pflegedirektorin und Prokuristin.
Wer im Internet nach Ratschlägen zur Gesundheit sucht, findet unzählige Empfehlungen. Welche davon wissenschaftlich belegt sind, lässt sich oft nur schwer erkennen. Genau hier setzt „Sundi“ an. Entwickelt wurde das Angebot von Bosch Health Campus und der Charité gemeinsam mit Wissenschaftlern des Karolinska Institutet in Stockholm. Der Bosch Health Campus finanziert das Projekt. Führende Expertinnen und Experten der Partnerinstitutionen überprüfen und aktualisieren die Inhalte regelmäßig auf Grundlage aktueller wissenschaftlicher Erkenntnisse.
Im Mittelpunkt stehen Themen, die fast jeden betreffen: gesunder Schlaf, ausgewogene Ernährung, regelmäßige Bewegung, innere Balance und der Umgang mit Stress. Statt komplizierter Fachbegriffe vermittelt „Sundi“ leicht verständliches Wissen, praktische Übungen und alltagstaugliche Tipps.
Gesund leben beginnt selten mit einer radikalen Veränderung. Meist sind es kleine Schritte, die dauerhaft etwas bewirken. Genau dabei unterstützt „Sundi“. Wer sich etwa vornimmt, dreimal pro Woche spazieren zu gehen, kann dieses Ziel festhalten und sich daran erinnern lassen. Wer besser schlafen möchte, findet Hinweise zur Schlafhygiene. Andere erhalten Anregungen für mehr Bewegung im Berufsalltag oder einen gelasseneren Umgang mit Stress.
Zum Angebot gehört außerdem ein KI-gestützter Gesundheitsassistent. Er beantwortet Gesundheitsfragen verständlich in 80 Sprachen und speichert Chatverläufe nur anonymisiert. Dabei kennt „Sundi“ auch seine Grenzen: Bei Fragen zu medizinischen Ratschlägen oder Diagnosen verweist es auf ärztliches Fachpersonal.
„Digitale Angebote schaffen nur dann einen Mehrwert, wenn Menschen ihnen vertrauen können“, sagt Projektleiter Simon Kitzeder. „Deshalb haben wir uns bewusst für ein Angebot entschieden, deren Inhalte wissenschaftlich geprüft werden und dessen KI-Assistent auch bei Fragen zu Medikamenten verantwortungsvoll reagiert.“
Mit rund 4.000 Mitarbeitenden und etwa 200.000 Patienten pro Jahr gehören die RoMed-Kliniken zu den größten Gesundheitsversorgern der Region. Mit „Sundi“ ergänzen sie ihre medizinische Versorgung um ein Angebot, das die Gesundheitskompetenz der Bevölkerung stärken soll.
Wer künftig eines der vier Häuser besucht, wird den QR-Code auf Flyern oder Plakaten kaum übersehen. Ein Scan genügt – und aus dem Weg ins Krankenhaus kann der erste Schritt zu einem gesünderen Alltag werden. Außerdem ist „Sundi“ über die Internetseite der RoMed-Kliniken sowie direkt unter sundi.eu erreichbar.
Schaufenster


Hinterlassen Sie einen Kommentar