Wechsel an der Spitze für Stadt und Landkreis Rosenheim: Angelika Elsner verabschiedet

In einem würdigen und zugleich herzlichen Rahmen hat das Staatliche Schulamt von Stadt und Landkreis Rosenheim seine langjährige, fachliche Leiterin Angelika Elsner (rechts im Bild) verabschiedet und gleichzeitig ihre Nachfolgerin Petra Burkhardt (links) willkommen geheißen. Die Feier fand jetzt in der Turnhalle der Fritz-Schäffer-Schule in Ostermünchen statt, in der Angelika Elsner im Laufe ihrer Karriere viele Jahre unterrichtet hatte.

Petra Burkhardt, die zuletzt das Schulamt Bad Tölz-Wolfratshausen leitete und zuvor auch im Schulamt Rosenheim tätig war, übernimmt zum morgigen 1. Mai.

Sie wurde bei den Feierlichkeiten im Rahmen eines Interviews offiziell vorgestellt. Regierungspräsident Schober überreichte ihr symbolisch einen Schirm – als Zeichen dafür, dass die Regierung von Oberbayern ihr auch in herausfordernden Zeiten unterstützend zur Seite stehen werde. Burkhardt betonte den Wert der Zusammenarbeit: „Ein Bild wird dann am schönsten, wenn alle gemeinsam daran malen.“

Das Schulamt Rosenheim ist das einzige „Doppelschulamt“ in Oberbayern und trägt die Verantwortung für rund 80 Schulen, über 1.000 Lehrkräfte und knapp 18.000 Schülerinnen und Schüler.

Unter den Gästen befanden sich unter anderem Regierungspräsident Dr. Konrad Schober, Landrat Otto Lederer sowie die Dritte Bürgermeisterin der Stadt Rosenheim Gabriele Leicht.

Das Foto zeigt von links Landrat Otto Lederer, Petra Burkhardt, Angelika Elsner und Gabriele Leicht, Dritte Bürgermeisterin der Stadt Rosenheim. 

Ein liebevoll gestaltetes Programm verlieh der Veranstaltung eine persönliche Note. Neben humorvollen Rückblicken auf die Zusammenarbeit mit Angelika Elsner standen vor allem deren außergewöhnlicher Einsatz sowie ihr konsequenter Fokus auf den Menschen im Mittelpunkt vieler Beiträge.

Landrat Otto Lederer würdigte in seinem Grußwort die Verdienste der scheidenden Leiterin und betonte ihre prägende Rolle für das Schulamt: „Sie haben Brücken gebaut und immer wieder Lösungen gefunden, wo andere vielleicht nur Probleme gesehen hätten.“

Mit Blick auf die Herausforderungen der vergangenen Jahre – von der Rückkehr zur schulischen Normalität nach der Corona-Pandemie bis hin zum anhaltenden Lehrermangel – hob Lederer besonders Elsners Organisationstalent und ihren unermüdlichen Einsatz hervor: „Heute verabschieden wir eine Leiterin, die sich mit Herz, Verstand und unerschütterlichem Engagement für den Schulalltag von tausenden Kindern, Lehrkräften und Eltern eingesetzt hat.“

Auch Regierungspräsident Dr. Konrad Schober fand anerkennende Worte und bezeichnete Angelika Elsner als „starke Stütze für die Schulleitungen vor Ort“. Er lobte ihre Energie und Schaffenskraft und zog einen besonderen Vergleich: Elsner habe das Schulamt „wie eine Orchester-Dirigentin“ geführt, die viele Stimmen zu einem harmonischen Ganzen vereine. Als Zeichen der Anerkennung überreichte er ihr eine handgefertigte Nachbildung einer Fassaden-Rosette des Regierungsgebäudes von Oberbayern, die sinnbildlich für Standhaftigkeit stehe.

Sichtlich gerührt zeigte sich Angelika Elsner in ihrer Abschiedsrede. Sie dankte für die zahlreichen wertschätzenden Worte und kreativen Geschenke. Ihr Terminkalender sei bis zu ihrem letzten Arbeitstag noch gut gefüllt gewesen, berichtete sie mit einem Lächeln – zugleich blicke sie aber gelassen und mit Vorfreude auf den Ruhestand und die damit verbundenen Freiheiten. Ihrer Nachfolgerin wünschte sie für die kommenden Aufgaben alles Gute.

Foto: Landratsamt Rosenheim

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