Reservisten-Turnier: Schützen-Sportleiter mit ältestem Gewehr aller Teilnehmer erfolgreich

Der zweifache Sieger Paul Eder, Sportleiter der Rotter Schützen, mit seinen Medaillen: Auf dem Großkaliberschießstand in Großhelfendorf fand die Bezirksmeisterschaft der Bundeswehr-Reservistenvereine aus Oberbayern statt. Es wurde auf 100 Metern mit halbautomatischen Gewehren im Natokaliber unter Zeitdruck geschossen.

Paul Eder war dabei der Schütze mit dem ältesten Gewehr, das noch die Visierung und den Rollenverschluss des ausgemusterten Bundeswehr-Gewehrs G3 hat. Die anderen Teilnehmer schossen mit den modernen Variationen des amerikanischen Militärgewehrs, wie es auch die Bundeswehr benutzt.

Eder bewies, dass alte deutsche Wertarbeit und Können des Schützen offenbar mehr wert sind und schoss mit seinem altmodischen „Heckler & Koch SL 6-Karabiner“ die höchste Ringzahl und war auch der schnellste Schütze.

Als er dann auch noch mit dem Großkaliber-Revolver der Beste war, konnte er sich bei der Siegerehrung zwei mal die Medaille als Bester umhängen lassen.

Gemeindepokal-Schießen daheim

Die Rotter Reservisten beteiligten sich jetzt auch beim Gemeindepokal-Schießen daheim mit einer Mannschaft.

Es nahmen insgesamt 223 Luftgewehr-Schützen teil. Als Vorfahres-Sieger hatten die Reservisten das Handicap, anstatt sitzend-aufgelegt den Wettkampf stehend absolvieren zu müssen. Trotzdem konnten sie immer noch den dritten Platz erringen.

Den Siegerpokal für die Wertung Ring-Blattl konnte Jakob Eder mit 99 Ringen und einem 2,2-Teiler erringen, was ein weiterer Erfolg der Reservisten-Kameradschaft Rott war.

HR

 

 

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