Mehrere Strafbefehle bei Grenzkontrollen festgestellt
Die Bundespolizei hat am gestrigen Sonntag bei Grenzkontrollen nahe Kiefersfelden dafür gesorgt, dass gleich mehrere Personen ihre Geldbeutel „zu Gunsten der Justizkasse“ leeren mussten. Die zwei slowakischen und die zwei polnischen Staatsangehörigen hatten jeweils Justizschulden im vierstelligen Bereich.
Die Bundespolizisten unterzogen eine 46-jährige Frau und einen 47-jährigen Mann an der Inntalautobahn jeweils einer Personenkontrolle. Die beiden waren als Mitfahrer in einem Pkw unterwegs. Es stellte sich heraus, dass gegen sie Strafbefehle des Amtsgerichts Lippstadt wegen Betrugs vorlagen. Demnach hatte der Slowake eine Geldstrafe in Höhe von rund 2.100 Euro einschließlich Verfahrenskosten zu zahlen. Auf die Slowakin kam eine Gesamtforderung von 1.000 Euro zu. Das Paar war in der Lage, den jeweiligen Betrag zu entrichten und setzte nach dieser unfreiwilligen Reiseunterbrechung die Autofahrt fort.
Ein polnischer Pkw-Fahrer wurde in der Kontrollstelle an der A93 mit einem Strafbefehl des Amtsgerichts Cottbus konfrontiert. Wegen eines Verstoßes gegen das Waffengesetz hatte der Pole eine Strafe in Höhe von 1.500 Euro zu zahlen. Nachdem der 40-Jährige seine Schulden beglichen hatte, konnte auch er wie geplant weiterfahren.
Knapp 1.000 Euro musste ein 29-jähriger Pole zahlen. Gegen ihn hatte das Amtsgericht in Laufen wegen eines Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz einen Strafbefehl erlassen. Er war Beifahrer in einem in Polen zugelassenen Wagen. Sein Fahrer wartete bei der Grenzkontrollstelle, bis sein Landsmann die Angelegenheit erledigt hatte. Schließlich konnten sie die Fahrt gemeinsam fortsetzen.
Schaufenster


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