PR - Warum echte Heilung im Körper selbst entsteht: Experte Jens Worg-Bollrath informiert

Schmerz verstehen statt bekämpfen – warum echte Heilung im Körper selbst entsteht: Jens Worg-Bollrath begleitet seit über 20 Jahren Menschen auf dem Weg aus chronischen Beschwerden. Seine Bewusst Gesund Akademie befindet sich in Schonstett. Sein Ansatz: Nicht gegen den Körper arbeiten, sondern mit ihm. Ein Interview …

Herr Worg-Bollrath, Sie begleiten seit über 20 Jahren Menschen mit Schmerzen. Was machen Sie anders als klassische Therapieansätze?

Jens Worg-Bollrath:
Ich arbeite nicht primär an der Diagnose, sondern an der Veränderung im System Mensch. Nicht im Befund, sondern im Erleben und im Nervensystem. Viele Patienten suchen jahrelang nach der einen Ursache – strukturell, medizinisch, bildgebend. Das ist wichtig, aber bei chronischen Schmerzen oft nicht ausreichend.

Sie sprechen vom Nervensystem. Welche Rolle spielt das konkret bei Schmerz?

Eine zentrale.
Moderne Schmerzforschung zeigt sehr klar: Schmerz ist nicht nur ein strukturelles Problem, sondern vor allem ein Wahrnehmungs- und Verarbeitungsprozess im Nervensystem.

Es gibt Studien aus der Neurophysiologie, die belegen, dass bei chronischen Schmerzen häufig keine klare Gewebeschädigung mehr vorliegt – der Schmerz aber trotzdem real ist.

Ein bekanntes Beispiel sind Untersuchungen zu Rückenschmerzen:
Menschen mit auffälligen MRT-Bildern sind oft völlig schmerzfrei – während andere mit unauffälligen Befunden starke Schmerzen haben.

Das zeigt:
Der Schmerz entsteht nicht nur im Gewebe – sondern in der Verarbeitung.

Wo liegt aus Ihrer Sicht der größte Irrtum im Umgang mit dem Schmerz?

Der größte Irrtum ist die Annahme, dass Schmerz immer „wegtrainiert“ oder „wegbehandelt“ werden muss – oft mit mehr Druck, mehr Dehnung oder mehr Anstrengung.

Viele folgen dem Motto: „Es muss weh tun, damit es besser wird.“

Gerade bei chronischen Beschwerden führt das jedoch häufig in eine Sackgasse.
Denn ein überlastetes Nervensystem reagiert auf zusätzlichen Druck nicht mit Lösung – sondern mit noch mehr Spannung.

Der Körper braucht in solchen Fällen nicht mehr Reiz, sondern mehr Fürsorge und bessere Information.

Und genau hier setze ich an.

Wie setzen Sie das konkret um?

Über die Körpersensorik-Feedback-Methode.
Wir arbeiten mit langsamen, sanften Bewegungen und richten die Aufmerksamkeit bewusst nach innen.

Der entscheidende Punkt ist nicht, was man macht, sondern wie man es macht.

Bewegung wird so angepasst, dass sie angenehm ist.
Schmerzfrei. Ruhig. Kontrolliert.

Das gibt dem Nervensystem ein klares Signal: „Es ist sicher.“
Und Sicherheit ist die Grundlage dafür, dass der Körper Spannung loslassen kann.

Können Sie ein Beispiel geben?

Zum Beispiel bei Rückenschmerzen im Lendenbereich.
Viele arbeiten dort mit Dehnung oder Kraft – oft gegen den Schmerz.

Ich gehe anders vor:
Die Teilnehmer schließen die Augen, reduzieren die Bewegung und beginnen zu spüren.

Die Bewegung wird so fein angepasst, dass sie sich gut anfühlt.
Und häufig zeigt sich schon nach drei bis fünf Minuten eine spürbare Veränderung.

Nicht, weil wir „mehr gemacht“ haben – sondern weil wir es anders gemacht haben.

Das klingt fast zu einfach. Wo ist der Haken?

Der Haken ist unser Denken.
Wir sind darauf trainiert, Probleme aktiv zu bekämpfen – mit Druck, mit Anstrengung, mit Kontrolle.

Der Körper funktioniert aber nicht nach diesem Prinzip.
Er reagiert auf Qualität, nicht auf Härte.

Das erfordert ein Umdenken – und genau das vermittle ich.

Sie betonen auch die Rolle von Emotionen und Gedanken. Wie hängen diese mit Schmerz zusammen?

Sehr eng.
Emotionen erzeugen körperliche Spannung. Stress, Druck oder Angst wirken direkt auf das System.

Gedanken verstärken diese Prozesse zusätzlich.

Deshalb arbeite ich immer auf drei Ebenen:

  • Körper
  • Emotionen
  • Gedanken

Wenn diese Ebenen zusammenarbeiten, entsteht Regulation – und damit die Grundlage für Veränderung.

Was nehmen Teilnehmer aus Ihren Workshops und Vorträgen konkret mit?

Vor allem eines: Selbstwirksamkeit.

Sie verstehen ihren Körper besser.
Sie verlieren die Angst vor dem Schmerz.
Und sie haben konkrete Übungen, die sie jederzeit selbst anwenden können – ohne Hilfsmittel.

Viele integrieren diese Übungen ganz selbstverständlich in ihren Alltag – nicht weil sie müssen, sondern weil sie spürbar guttun.

Sie bieten jetzt im Frühjahr wieder Vorträge und mehrere Workshops an. Was erwartet die Teilnehmer dort?

Mit meinen Vorträgen möchte ich für einen Perspektivenwechsel in der Schmerztherapie sorgen. Die wenigsten Wissen von diesen neuen Methoden und können somit auch nicht wählen.

Die Vorträge sind freitags 19 Uhr:

  • 17. April: „Heilung entsteht in Dir“
  • 8.Mai: „Heilung entsteht in Dir“

In meinen Workshops vermittle ich in zwei Tagen ein klares, praxisnahes System zur Selbstregulation.

Die Termine sind immer Samstag und Sonntag von 9 bis 12 Uhr:

  • 18.–19. April: „Ein geschmeidiger Rücken kennt keinen Schmerz“
  • 25.–26. April: „Kiefer-, Nacken- und Kopfschmerz lösen“
  • 16.–17. Mai: „Mobile Beine für ein mobiles Leben“

Ort ist die Bewusst Gesund Akademie in Schonstett (Gewerbegebiet Achen 5).

Alle Termine und Details finden Interessierte hier:
https://bewusstgesund.online/termine/

Wenn Sie Ihre Arbeit in einem Gedanken zusammenfassen müssten – welcher wäre das?

Zeit, die du dir nimmst, ist Zeit, die dir etwas gibt.

Wenn du dir Zeit für dich und deine Gesundheit nimmst, wird dein Körper dir treu zur Seite stehen.

Vielen Dank für das Gespräch.

Über Jens Worg‑Bollrath:

Er begleitet seit über 20 Jahren Menschen aus chronischen Schmerzen – mit Herz, Verstand und einem klaren Blick für das, was wirklich hilft. Als Diplom‑Sportwissenschaftler und Entwickler der Körpersensorik‑Feedback-Methode zeigt er, wie man Körper, Emotionen und Gedanken gezielt für mehr Wohlbefinden nutzt. Sein Credo: Wer seinen Körper versteht und ihm Raum gibt, kann Schmerzen selbst regulieren – und wieder frei und aktiv leben.

Kontakt:

Bewusst Gesund Akademie
Gewerbegebiet Achen 5
83137 Schonstett

Jens Worg-Bollrath

Dipl. Sportwissenschaftler
Gesundheitsmediator
Schmerzexperte

Telefon: 0170 / 9878829
Web: www.LebeBewusstGesund.de

E-Mail: kontakt@jensworg.de

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