Bei Kaiserwetter in Reitmehring schlägt Genclerbirligi den FC Maitenbeth 

Nach dem Punktverlust in der Vorwoche zeigten die Wasserburger Wölfe bei strahlendem Sonnenschein die richtige Reaktion. In einem hart umkämpften Duell der Tabellennachbarn behielt der SV Genclerbirligi Wasserburg mit 1:0 gegen den FC Maitenbeth die Oberhand und festigt damit seine Ambitionen im Aufstiegsrennen.

Noch bevor der Ball rollte, gab es eine Verleihung auf dem Rasen. Dogukan Cicek wurde offiziell mit dem DFB-Preis „Fair ist mehr“ geehrt. Die Auszeichnung wurde ihm persönlich vom Kreis-Spielleiter der Herren, Christos Sofis, überreicht. Cicek hatte im Hinspiel gegen den SV Albaching bewiesen, dass sportliche Ehrlichkeit über dem nackten Ergebnis steht: Er gab gegenüber dem Schiedsrichter zu, dass ein Treffer der Wölfe irregulär war – obwohl der Unparteiische das Tor bereits gegeben hatte. Eine vorbildliche Aktion, die nun den verdienten Rahmen fand. (Foto)

Das Spiel gegen Maitenbeth war von Beginn an von einer hohen Intensität geprägt. Beide Mannschaften schenkten sich nichts, doch die Gastgeber wirkten insgesamt disziplinierter in ihrer Grundordnung. In der 38. Minute fiel der entscheidende Treffer:Innenverteidiger Kaan Sag fasste sich ein Herz, machte einige Meter gut und schlug einen präzisen Ball mit viel Effet in die Spitze auf den durchgestarteten Ömer Sensoy. Ein Missverständnis bzw. Patzer des Maitenbether Schlussmanns spielte den Wölfen in die Karten: Der Ball sprang Sensoy genau vor die Füße, der die Ruhe bewahrte, das Leder links am Keeper vorbei schob und zur umjubelten Führung einnetzte.

In der zweiten Hälfte wurde die Gangart rauer. Viele kleine Fouls unterbrachen den Spielfluss, und die Emotionen kochten hoch. In der 62. Minute schwächten sich die Gäste selbst, als der Schiedsrichter eine 10-Minuten-Zeitstrafe gegen Maitenbeth aussprach.

Wasserburg agierte gegen den Ball äußerst diszipliniert und ließ wenig zu. Wenn Maitenbeth doch einmal gefährlich vor das Tor kam, war auf einen Verlass: Tolgahan Kaba. Der Keeper der Wölfe zeigte eine überragende Leistung und rettete mit starken Paraden die knappe Führung über die Zeit.

Mit diesem Sieg hat die Mannschaft von Trainer Dominik Süßmaier einen direkten Konkurrenten distanziert. Zwar verbleibt der SV Genclerbirligi vorerst auf dem 4. Tabellenplatz, doch der Vorsprung auf Maitenbeth ist angewachsen. Damit spitzt sich der Kampf um die Aufstiegsränge nun endgültig auf ein Quartett zu.

Die Spannung könnte kaum größer sein, denn am kommenden Wochenende wartet das Derby gegen den Nachbarn aus Edling, welche auch nur einen Punkt vor den Wasserburger auf dem Relegationsplatz stehen. Anstoß ist am Samstag um 13.30 Uhr in Edling.

 

SV Genclerbirligi Wasserburg:

Tolgahan Kaba, Ali Pala (70. Lion Tahiri), Dogukan Cicek (90. Hamza Karavil), Kaan Sag, Hamit Sengül, Ferhat Cindir, Hadi Zaraket, Erlind Bajrami (70. Florent Syla), Enes Samur, Ömer Sensoy, Altin Abazi (76. Ilker Serbeci) – Trainer: Dominik Süßmaier

 

 

 

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