Wasserburger Basket-Damen gewinnen zu Sechst in Mainz - Alex Mastral schied verletzt aus

Trotz personeller Rückschläge haben sich die Bundesliga-Damen der Wasserburger Basketballer am oster-Wochenende in Mainz zurückgemeldet und sich mit einem 75:61-Erfolg belohnt. In einer intensiven Partie drehten die Innstädterinnen nach deutlichem Rückstand das Spiel und zeigten vor allem in der zweiten Hälfte großen Kampfgeist. Neseya Parker-Williams holte dabei alleine 32 Punkte, 14 Rebounds, drei Assists, sechs Steals …

Dabei waren die Vorzeichen alles andere als günstig.

Mit Patricia Walz, Flo Kronast, Nathalie Schauermann und Migena Kqiku fehlten gleich vier Spielerinnen.

Immerhin kehrte Tess Santos zurück in den Kader. Doch schon früh folgte der nächste Rückschlag: Nach ausgeglichenem Beginn (4:4 nach drei Minuten) kam es in der fünften Minute zu einer Schreckmoment, als Alex Mastral nach einem harten Sturz liegen blieb und nicht mehr weiterspielen konnte. Wasserburg war damit praktisch nur noch zu Sechst.

Mainz nutzte die Verunsicherung und setzte sich zunehmend ab.

Die Gäste brauchten einige Minuten, um sich neu zu sortieren, lagen nach dem ersten Viertel mit 14:22 zurück. Auch im zweiten Abschnitt blieb Mainz zunächst tonangebend und baute den Vorsprung bis zur 16. Minute auf 31:18 aus. Doch Wasserburg zeigte Moral, kämpfte sich zurück und verkürzte kurz vor der Pause auf 26:31, ehe es mit 26:34 in die Kabinen ging.

Nach dem Seitenwechsel blieb das Spiel zunächst ähnlich. Bis zur 25. Minute hielt sich der Rückstand konstant bei fünf bis acht Punkten (35:41). Doch dann folgte die entscheidende Phase der Partie: Mit einem beeindruckenden 19:6-Lauf drehte Wasserburg das Spiel komplett und ging mit einer 54:47-Führung ins Schlussviertel.

Dort ließen die Gäste nichts mehr anbrennen. Mit viel Einsatz in der Defensive, wenigen einfachen Punkten für Mainz und sehenswertem Teamspiel in der Offensive wurde der Vorsprung kontinuierlich verteidigt und schließlich auf 75:61 ausgebaut. Es war ein Sieg des Willens – und vor allem ein Sieg der Mannschaft.

Überragende Akteurin war Neseya Parker-Williams mit 32 Punkten und 14 Rebounds. Doch auch Tess Santos überzeugte nach ihrer Verletzungspause mit 16 Punkten. Hayley Smith verpasste mit neun Punkten und zehn Rebounds nur knapp ein Double-Double. Dennoch war es vor allem die geschlossene Teamleistung, die den Unterschied machte.

In der Tabelle bleibt Wasserburg damit auf Rang fünf, während Mainz weiter im Mittelfeld rangiert. Auch wenn die Playoffs nicht mehr erreichbar sind, will das Team die Saison positiv abschließen.

Die letzte Gelegenheit dazu bietet sich am kommenden Samstag: Dann empfängt Wasserburg den Tabellenachten Bamberg zum Saisonfinale in der Badria um 18 Uhr. Noch einmal sollen alle Fans in die Halle kommen, um gemeinsam mit der Mannschaft einen erfolgreichen Abschluss zu feiern.

Es spielten:

Neseya Parker-Williams (32 Punkte, 14 Rebounds, 3 Assists, 6 Steals),

Tess Santos (16 Punkte, 2 Rebounds, 3 Steals),

Hayley Smith (9 Punkte, 10 Rebounds, 3 Assists),

Ira Weymar (8 Punkte, 6 Rebounds, 3 Steals),

Marlene Stechl (6 Punkte, 2 Rebounds, 3 Assists, 3 Steals),

Manuela Scholzgart (2 Punkte, 5 Rebounds, 7 Assists, 3 Steals) und

Alejandra Mastral (2 Punkte – dann verletzt ausgeschieden).

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