Mit Sieg in München will Landesligist Wasserburg seinen Erfolg aus der Vorwoche veredeln

„Wir haben am letzten Freitag Unterhaching daheim schlagen können. Demzufolge wollen wir natürlich bei Wacker München einen Dreier holen. Den Tabellenzweiten daheim zu schlagen und auswärts gegen eine Mannschaft aus dem Tabellenkeller zu verlieren, macht keinen Sinn“, argumentiert Trainer Florian Heller vor dem Gastspiel seines TSV Wasserburg am morgigen Samstag um 14 Uhr bei Wacker München.

Die Logik des Trainers ist nachvollziehbar, denn nur mit einem Sieg in München können die Löwen ihren Erfolg aus der Vorwoche veredeln.

Da die Stadt München sämtliche Rasenplätze bis Ende März gesperrt hat, wird die Partie auf der Bezirkssportanlage Demleitnerstraße auf Kunstrasen ausgetragen werden.

Heller predigt seit Wochen einen Pragmatismus, weshalb seine Spieler es nehmen, wie es kommt. „Es wird auf die Bereitschaft ankommen, auf die gleiche Intensität, auf die gleiche Leidenschaft, auf den gleichen Fokus wie die letzten Wochen auch“, betont Heller, der auf Vinzenz Egger verzichten muss. Der Stürmer hatte sich im letzten Spiel eine Muskelverletzung zugezogen.

Dafür kehrt mit Janik Vieregg ein anderer Angreifer ins Aufgebot zurück.

Der FC Wacker München steckt im Abstiegskampf, dabei wurde die Elf von Fabian Lamotte sowohl im Sommer als auch im Winter prominent verstärkt. Im Juli kam Jasmin Kadiric, der mit Grünwald bereits die Landesliga gewinnen konnte, jetzt im Winter Mohamad Awata, der bei Türkgücü München nicht glücklich wurde.

Unabhängig vom Kader und der Tabellensituation des Gegners wollen die Löwen komplett bei sich bleiben. „Wir werden allen Fokus darauf legen, dass wir am Samstag die nächsten drei Punkte einfahren“, so Heller.

JAH

Noch insgesamt acht Partien hat der Tabellenführer Wasserburg in der Mission „Aufstieg in die Bayernliga“ vor sich …

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