Kostenlose Schulung der Malteser am 7. April zum Umgang mit Todeswünschen an
Suizidgedanken und Todeswünsche gehören zu den größten Tabuthemen unserer Gesellschaft. Wer im privaten oder beruflichen Umfeld damit konfrontiert wird, fühlt sich oft hilflos. Die Malteser bieten am Dienstag, 7. April, eine kostenlose Schulung an, die Wissen vermittelt und konkrete Handlungsmöglichkeiten mit geäußerten Todeswünschen aufzeigt.
Referentin Claudia Hanrieder von den Malteser Rosenheim leitet seit zwei Jahren das Präventionsprojekt. Sie beleuchtet Hintergründe zum Thema Suizid und assistierter Suizid und gibt Handlungsempfehlungen. Dazu gehören auch die Selbstreflexion (was es in einem selbst auslöst, wenn man von Todeswünschen erfährt) sowie der Umgang mit der eigenen Angst und Überforderung. Außerdem erläutert Hanrieder rechtliche Aspekte und die Auswirkungen des Urteils des Bundesverfassungsgerichts zu Paragraph 217 StGB.
Das Angebot richtet sich an Angehörige, ehrenamtlich Engagierte sowie an Menschen aus sozialen, pflegerischen und beratenden Berufsfeldern.
Die Schulung findet am 7. April von 17 bis etwa 20 Uhr im Malteserhaus in Rosenheim, Rathausstraße 25, statt. Die Teilnahme ist kostenfrei, aber eine Anmeldung bis zum 31. März ist erforderlich.
Weitere Informationen und Anmeldung telefonisch (Montag, Dienstag) unter der Nummer 08031 /80 957–255 oder 0170/96 62 527, per Mail an claudia.hanrieder@malteser.org oder über die Webseite www.malteser-rosenheim.de.
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