Potential im Ortskern - Einstimmiger Beschluss im Gemeinderat: Förderantrag stellen

Die kommunale Wärmeplanung empfahl im Ergebnis für die Gemeinde Rott – wie berichtet – die Errichtung eines Nahwärmenetzes im Bereich des Ortskerns näher zu prüfen. Seitens des Gemeinderats hatte man sich ebenfalls dazu entschieden, ein Wärmenetz dort genauer betrachten zu wollen. 
Nils Schild (Bildmitte) von der Firma INEV – dem „Institut für nachhaltige Energieversorgung“ – stellte deshalb jetzt dem Gemeinderat in Rott die Vorgehensweise hinsichtlich einer etwaigen Machbarkeitsstudie sowie deren mögliche Inhalte anschaulich vor.

„Ich würde den klassischen Weg der Studie gehen“, sagte der Rotter Bürgermeister Daniel Wendrock (oben links im Bild) anschließend. Eine Machbarkeitsstudie könnte über die Bundesförderung für effiziente Wärmenetze mit einem Zuschuss von 50 Prozent gefördert werden.

Die Gemeinde würde es etwa mit 25.000 Euro treffen, so Max Brockhoff von der Verwaltung (rechts im Bild).

Deutlich wurde in Rott die Hoffnung, dass die erneuerbaren Energien bald günstiger werden und man so ohnehin von den fossilen Energien mehr und mehr wegkomme. So jedenfalls sehe es auch und trotz des neuen Gebäude-Modernisierungsgesetzes aus.

Einig war man sich in der kurzer Diskussion nach der Präsentation, dass das Potential für ein Nahwärmenetz auf jeden Fall da sei im Rotter Ortskern. Und man wolle zügig voranschreiten, denn der Rotter Bürger solle wissen, wie er dran sei – ob er sich für einen privaten Heizungs-Tausch entscheiden solle oder eben nicht. Mit Blick auf das Gemeinde-Nahwärmenetz …

Die Rotter Verwaltung wurde dann einstimmig vom Gemeinderat beauftragt, einen Förderantrag für die Durchführung einer Machbarkeitsstudie hinsichtlich eines Nahwärmenetzes im Bereich des Ortskerns zu stellen.

Foto: Renate Drax

Karte: INEV

Der Blick per Lagekarte auf Rott für ein Nahwärmenetz im Ortskern …

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