Basketball-Regionalliga: Aiblinger Damen verlieren äußerst knapp bei Jahn München mit 55:57

In einem hitzigen und intensiven Spiel zogen die Aiblinger Basket-Damen in München gegen TS Jahn München am Wochenende äußerst knapp mit 55:57 den Kürzeren in der Regionalliga.

Nach dem ersten, erfolgreichen Korb und der 2:0-Führung wollte der Ball nicht mehr fallen. Neun Fehlwürfe auf Aiblinger Seite in Folge ließ die Münchnerinnen ihren ersten Lauf starten (12:2, 7. Min.). Aibling fand noch keinen Zugriff auf das Spiel und musste sich immer wieder dem Rhythmus der Jahnlerinnen anpassen.
Erst nach sieben gespielten Minuten konnten sich die Firegirls wieder auf der Punktetafel einbringen. Wiederum mit einem 9:0-Lauf in knapp 60 Sekunden für Bad Aibling konnten sie wieder aufschließen (12:11, 9. Min.).
Bis zum Viertelende setzten sich die Gastgeberinnen dann aber auf 17:13 ab.

Nach der Viertelpause drehten die Aiblingerinnen auf und drehten auch die Partie (22:17, 15. Min.).

Aber Jahn ließ nicht locker, mit einer aggressiven Verteidigung über das gesamte Spielfeld raubten den Damen von der Mangfall immer wieder die Kräfte.
Es entwickelte sich eine Kopf-an-Kopf-Partie und kein Team konnte sich entscheidend absetzen.

Mit einer Vier-Punkte-Führung für die Bad Aiblingerinnen ging es in die Halbzeit (27:31).

Nach dem Seitenwechsel verließ die Damen um Trainerin Navina Pertz ein wenig das Glück. Wie von einem Magnet angezogen fielen Abpraller und freie Bälle immer wieder den Damen aus der Landeshauptstadt in die Hände, so dass diese immer wieder zu zweiten Wurfchancen kamen.
Jedoch konnte sich kein Team entscheidend absetzen, sechs Führungswechsel und keine Führung mit mehr als vier Punkten in der zweiten Hälfte lassen die Spannung der Partie nur erahnen.

Leider packte sich die Topscorerin der Münchnerinnen, Julia Reichert, in den Schlussminuten ihr Team auf den Rücken und erzielte elf ihrer insgesamt 26 Punkte in den letzten drei Minuten der Partie. So konnten die Aiblingerinnen den Vorsprung nicht über die Zeit bringen – und München gelang es in der Schlussminute, das Spiel noch knapp zu drehen.

Es spielten: Ira Weymar 14 (2 Dreier), Annika Michaeli 12, Liisi Sokman 11 (2), Leoni Fischhaber 8, Sandra Teschemacher 5 (1), Sonja Fuhrmann 4, Jana Degler 1

peba