Wasserburger Wasserwacht nimmt Wachstation nach Winterpause in Betrieb

Die Wasserwacht Wasserburg eröffnete jetzt die Saison an Ihrer Wachstation am Penzinger See. Zu beaufsichtigende Badegäste waren an diesem ersten Wachtag zwar nicht festzustellen, zu tun gab es dennoch einiges für die Ehrenamtlichen.


Zunächst wurde die Wachstation von Spinnweben befreit und einer Grundreinigung unterzogen um Wachmannschaften und hilfsbedürftigen Badegästen wieder eine angemessene Unterkunft zu bieten. Anschließend wurden die Notfallausrüstung für die Versorgung von Patienten und die Funkgerätschaften für die schnelle Kommunikation mit den Kollegen der integrierten Leitstelle für Feuerwehr und Rettungsdienst für den Ernstfall vorbereitet.

Nachdem die Einrichtung und die nötigen Qualitäts- und Funktionskontrollen abgeschlossen waren eröffnete die Wachmannschaft trotz nur 12 Grad Lufttemperatur auch gleich noch selbst die Badesaison und inspizierte das schwimmende Holzplateau. Dieses wurde bereits zwei Wochen früher an seinen angestammten Platz geschleppt, dort verankert und dient auch in der anstehenden Saison als Rast, Sonnenliege und Spielgerät für Jung und Alt.

Von einer Nachahmung ohne einen entsprechenden Neoprenanzug rät die Wasserwacht aktuell aber noch ab und weist in diesem Zusammenhang auf die Gefahren hin, die von sehr kalten Gewässern für ungeübte, aber auch für erfahrene Schwimmer ausgehen. Besonders ein plötzliches Eintauchen in das kalte Wasser führt schnell zum sogenannten Kälteschock, der Atmung und Kreislauf erheblich beeinflusst und im schlimmsten Fall zu Panikzuständen, Atemnot oder einem Herzstillstand führen kann.

Deshalb lautet der Appell der Wasserwacht Wasserburg an alle Badegäste: „Baden Sie in den nächsten Tagen lieber am Wasser in der Sonne und starten Sie in wenigen Wochen gesund und sicher mit uns in die Badesaison 2022!“

JW