Noch vier Mal gibt's ein großes Rätselraten um den „Mucks Mäuserl Mord”: Viele Verdächtige, überraschende Wendungen ... Unsere Bilder

Sonderapplaus für ihn: Andreas Sewald – auf unserem Foto hier mit seinem ‚Spezl‘ irgendwo im Bild, mehr werd ned verraten – macht seine Sache bestens. In der Rolle des stets umher schleichenden „Buckl“ beim neuen Stückl der Pfaffinger Theaterer, das jetzt seine Premiere feiern konnte. Oder besser: Durfte.

Denn genau zwei ganze Jahre lang war das Stückl komplett fertig in der Warteschleife, selbst die Generalprobe hatte 2020 gerade noch vorm allerersten Corona-Lockdown stattfinden können. Dann war Sendepause. Umso größer war die Freude im Gemeindesaal bei allen spürbar, als es nun hieß: Vorhang auf.

Fotos: Renate Drax

Unter der Regie von Lissy Nerbl gibt’s noch vier Mal das Rätsel um einen „Mucks Mäuserl Mord” zu lösen. Und zwar am kommenden Freitag und am Samstag, jeweils um 20 Uhr. Sowie nächste Woche am Samstag, 7. Mai, um 20 Uhr und am Sonntag, 8. Mai, bereits um 17 Uhr.

Karten gibt’s ausschließlich an der Abendkasse.

Freute sich, endlich die Besucher zur Premiere begrüßen zu können: Pfaffings Theatervereins-Vorstand Toni Wegmaier jun.

Apropos Rätsel lösen – im wahrsten Sinne des Wortes: Das Besondere an der Aufführung in Pfaffing ist diesmal ein Quiz, bei dem man erraten muss: Wer ist denn nun der Mörder? Das macht das Stückl auch in den Pausen zum Gesprächsthema der Besucher und sorgt für so manch Lacher schon allein im Umfeld der Bühne.

Der Gewinner/die Gewinnerin wird am Ende der Vorstellung ermittelt und natürlich belohnt. Aber hatte überhaupt irgendwer richtig getippt?

Denn eins steht fest: Viele Verdächtige, überraschende Wendungen! Der seltsame Gast mit seinen roten Gummistiefeln, der in der Gaststube vom „Roten Raben“ saß, ist nämlich verschwunden. Die pfiffige Pfarrersköchin Mucki und die bauernschlaue Mesnerin Mausi (Garanten für fröhliche Spielleidenschaft auf der Bühne – Marianne Eisgruber und Annelies Baumann im Foto unten) sind Originale. Sie bedienen sich schon seit Wochen regelmäßig im voig’stopften Vorratskeller der Dorfwirtschaft. Man könnte auch sagen: Sie klauen. Und dann begeben sich die zwei Damen auch noch auf die Jagd nach dem Mörder.

Die Liste der vermeintlichen Täter wird dabei immer länger und länger. Hm, zu viel soll an dieser Stelle noch nicht verraten werden.

Wir lassen mal ein paar Bilder der Pfaffinger Premiere für sich sprechen:

Klasse in ihren Rollen als Wirt Quirin Zapfner und dessen Schwester Kuni:

Hubert Bittner und Martha Bauer!

Und er spuit aa mit – überraschen lassen …

Die mysteriöse Ludmilla, Schwester des Gummistiefel-Mannes – eine textstarke Augenweide Margit Obermaier – mischt ebenso kräftig mit …

… wie die Bedienung Hedi alias Johanna Eisgruber und der Schankknecht Harri alias Thomas Haberle (links) – hier im Bild mit „Wirt“ Hubert Bittner.

Blumen gab’s am Ende zur Premiere für die seit so vielen Jahren engagiert arbeitende Regisseurin Lissy Nerbl (links) …

… und kräftigen Applaus gab’s auch für die Souffleuse Rosa Altenburger und die „Maske“ Alexandra Heiß und Barbara von Franckenstein

Sowie nicht zuletzt für Toni Wegmaier sen. und Richard Krogler, die die Schauspieler ins allerbeste Licht setzten.

Was soi ma sogn: Beste Voraussetzungen für einen vergnüglichen Theaterabend in Pfaffing!

rd