Eine Umfrage im Wasserburger Einzelhandel


Die aktuelle Situation rund um den Krieg in der Ukraine – macht sie sich in den Wasserburger Läden bemerkbar?


„Gehamstert wird nicht bei uns. Es gibt genug Toilettenpapier“, heißt es aus dem Müller-Markt in Wasserburg. Leere Regale bei Hygieneartikel führt man hier auf große reguläre Wocheneinkäufe zurück. Das Lager sei gut gefüllt und die Waren würden zügig wieder aufgefüllt, falls mal Großeinkäufe anstehen.

Auch beim Edeka Markt Singer am Aussichtsturm bemerke man keine übertriebenen Vorrats-Einkäufe, findet das Verkaufsteam dort.

Ebenso gestaltet es sich bei Rewe Sattler mit Märkten in Ebersberg und Kirchseeon sowie dem neuen Standort, der Anfang April in Wasserburg eröffnet. Telefonisch nachgefragt wird bestätigt: Derzeit sind ausreichende Mengen an Konserven, Öl und anderen Produkten vorhanden.

Beim Blick in die Regale des Aldi-Marktes in Wasserburg wird ein Zukunftstrend bemerkbar, der möglicherweise schon bald auch die anderen Läden einholen könnte. Das Öl wird knapp. „Die Kunden kaufen ein bisschen Vorrat, haben wir das Gefühl, weil Rapsöl und Sonnenblumenöl knapp werden könnte“, wird vom Verkaufsteam erklärt.

Auch die Preise stiegen etwas an, heißt es auf Anfrage der Wasserburger Stimme aus dem Aldi-Markt.