Theater Wasserburg: Wieder auf der Bühne am 19. und 20. März


Mit „Die Zofen“ von Jean Genet brachte das Theater Wasserburg im Herbst 2021 die erste neue Schauspielproduktion der laufenden Spielzeit 21/22 auf die Bühne. Nach einem erneuten Winter mit Corona-Unterbrechung wird das Stück nun nochmal am Wochenende 19. und 20. März gezeigt.


Die beiden Schwestern Claire und Solange wollen sich gegen ihre Chefin auflehnen. Immer wenn Madame aushäusig ist, proben sie ihren Aufstand schon einmal für sich. Ein Spiel um Führung versus Unterordnung beginnt. Das hierarchische Prinzip kommt auf den Prüfstein. Wohin soll das subversive Treiben führen? Wie weit gehen die revolutionären Absichten?

Jean Genet, das sogenannte Enfant Terrible der modernen französischen Literatur, ein Deserteur, Landstreicher und Prostituierter, der sich förmlich durchs Leben stahl und daraus seine literarischen Inhalte generierte, feierte mit diesem Stück, 1947 in Paris uraufgeführt, seinen ersten großen Erfolg.

Es spielen: Susan Hecker, Rosalie Schlagheck und Annett Segerer. Regie: Nik Mayr.  Spielbeginn ist am Samstag um 20 Uhr, am Sonntag um 19 Uhr. Karten sind über www.theaterwasserburg.de, im Vorverkauf in der Tourist-Info und bei Versandprofi Gartner in Wasserburg sowie beim Kulturpunkt Isen-Taufkirchen und im Kroiss TicketZentrum Rosenheim erhältlich. Die Abendkasse öffnet eine Stunde vor Vorstellungsbeginn. Tagesaktuelle Spielplanänderungen können der Homepage entnommen werden. Nach jüngstem Stand gilt im Theater die 2G-Regelung. Schulpflichtige Kinder sind davon ausgenommen. Fortlaufende Aktualisierungen dazu gibt es ebenfalls über die Homepage.

Foto: Eine Revolte mit Lindenblütentee: Claire und Solange (Rosalie Schlagheck und Annett Segerer) haben genug von ihrem Zofen-Dasein und wollen sich auflehnen. / Foto: Christian Flamm