„Fleißig geblitzt" hat die Polizei an diesem Wochenende - Gleich mal 40 Fahrer beanstandet - So mancher Schein ist dann mal weg ...


„Fleißig geblitzt“ – das hat an diesem Wochenende die Polizei in der Heimat. Im Fokus vor allem der Raum Vogtareuth: Hier mussten die Beamten gleich mal 15 Fahrzeugführer allein am Samstagnachmittag in kurzer Zeit wegen einer Überschreitung der zulässigen Höchstgeschwindigkeit anhalten und beanstanden. Bußgeldverfahren mit Punkten in Flensburg seien nun die Folge. Unerfreulicher „Tagesschnellster“ war ein 44-Jähriger aus dem Raum Wasserburg, gemessen mit rund 40 km/h zu schnell. Ihn erwarte nun zusätzlich ein Fahrverbot, meldet die Polizei am Montagmorgen.


Gestoppt wurde nach einem Geschwindigkeitsverstoß wurde dabei auch ein Autofahrer aus Vogtareuth. Nach Anhaltung habe sich der 58-Jährige sofort aufbrausend und aggressiv verhalten, sagen die Beamten. Er habe die „Echtheit“ der Kontrolle und auch der Beamten angezweifelt, die in Uniform die Kontrollaktion durchführten.

Die Feststellung seiner Personalien verweigerte der Mann, ihm seien Zwangsmaßnahmen angedroht worden. Auch sei es zum Einsatz der BodyCam gekommen – zur Dokumentation des polizeilichen Einschreitens und deren Maßnahmen.

Es kam dann offenbar doch noch zum Einsehen beim Vogtareuther, er gab seine Personalien anschließend an. Neben einem Bußgeldverfahren mit Punkten in Flensburg, ergehe nun ein Bericht an die Führerscheinstelle über das Verhalten des 58-Jährigen.

Auf der Staatsstraße 2359 m Gemeindebereich von Vogtareuth führte die Polizei dann auch am gestrigen Sonntagnachmittag auf Höhe Lochen eine Geschwindigkeitsüberwachung mittels Laserhandmessgerät durch. Leider sei von einer Vielzahl von Fahrzeugführern die zulässige Höchstgeschwindigkeit von 70 km/h teils erheblich überschritten worden, sagt die Polizei.

Im Rahmen der Kontrolle mussten gleich mal 21 Fahrzeugführer in kurzer Zeit angehalten und beanstandet werden.

Allein acht Autofahrer wurden mit über 100 km/h gemessen …

Gegen die Lenker werden Bußgeldverfahren mit Punkten in Flensburg eingeleitet. „Tagesschnellster“ war ein 55-jähriger Autofahrer aus Raubling, er wurde mit einer Geschwindigkeit von rund 140 km/h gemessen, 70 km/h zu viel. Ihn erwartet ein Bußgeldverfahren, Punkte in Flensburg sowie ein langes Fahrverbot. Wegen einer möglichen Vorsatztat, könnte die Bußgeldstelle den Satz sogar noch erhöhen.

Am Sonntagvormittag führte die Polizei im Bereich Heilig-Blut in Rosenheim ebenfalls eine Geschwindigkeitsüberwachung mittels Laserhandmessgerät durch. Im Rahmen der Kontrolle mussten vier Fahrzeugführer wegen Überschreiten der zulässigen Höchstgeschwindigkeit von 50 km/h innerhalb geschlossener Ortschaften angehalten werden.

„Tagesschnellster“ war hier ein 22-jähriger Autofahrer aus Stephanskirchen mit 25 km/h zu schnell. Die Fahrer erwartet ein Bußgeldverfahren mit Punkten in Flensburg.