Künftig nicht mehr im Museum der Stadt tätig - Als Gästeführerin bleibt sie erhalten


Traudl Inninger ist Sinnbild für so manche Erklärung, wenn sich Touristen ankündigen. Doch ihre Dienste im Wasserburger Museum hängt sie jetzt an den Nagel. Mit herzlichem Applaus wurde sie im Stadtrat verabschiedet.


Die Besucherzahlen im Museum der Innstadt sind deutlich gesunken. Die pandemie-bedingten Regelungen bringen auch hier Auflagen mit sich. Zeit, einen Schlussstrich zu ziehen, dachte sich Traudl Inninger.

Sie beendet ihre Tätigkeit im Museum.

Seit 2015 war Traudl Inninger als unterstützende Kraft aktiv und hat besucherstarke wie nun auch „einsame“ Museumsmonate miterlebt.

„Am Anfang war es toll. Sehr lebendig und eine schöne Zeit mit den Besuchern. Dann wurde es sehr mühselig in den letzten Monaten. Man hockt im Museum und keiner kommt“, erinnert sich Inninger in ihrem spontanen Rückblick.

Museumsleiterin Sonja Fehler dankte der stadtkundigen Kollegin. Sie sei ein großer Gewinn für das Team gewesen mit ihrem großen Wissen an Stadtgeschichte, so Fehler. „Danke für den Einsatz im Museum, der immer in guter Erinnerung bleiben wird.“

Zweiter Bürgermeister Werner Gartner, der Stadtoberhaupt Michael Kölbl bei der Sitzung vertrat, würdigte das Engagement und das Interesse von Traudl Inninger für die Stadt und überreichte im Anschluss einen Blumenstrauß sowie die Wasserburger Verdienstmedaille.

RM