Beim Biathlon-Einzel: Für die 27-Jährige aus Albaching endet eine schwere Zeit mit einem Einsatz im härtesten aller Rennen der Skijäger


Die erfreuliche Sportnachricht am heutigen Sonntagmorgen für die vielen Fans in der Heimat: Biathletin Franzi Preuß aus Albaching erhält nach ihrer langen Wettkampfpause am morgigen Montag um genau 10.35 Uhr ihren ersten Einsatz bei Olympia. Mit der hohen Startnummer 71 von 89 Athletinnen.


Die 27-Jährige vertritt Deutschland im schweren Einzel-Rennen über 15 Kilometer – bei voraussichtlich großer Kälte und extremen Windbedingungen, wie es zuletzt die Mixed-Staffeln zum Auftakt zu spüren bekamen.

Gemeinsam mit den weiteren deutschen Starterinnen Denise Herrmann, Vanessa Voigt und Vanessa Hinz gehe sie an den Start, meldet der DSV am Morgen.

Franzi feiert somit im olympischen Biathlon-Einzel ihr Comeback nach mehr als sechswöchiger Zwangspause! Sie hatte sich bekanntermaßen beim Weltcup kurz vor Weihnachten in Frankreich erst am Fuß verletzt und ab dem Jahreswechsel an einer Corona-Infektion laboriert. Dadurch hatte die Sportlerin vom SC Haag seit Mitte Dezember kein Rennen mehr …

Für die Franzi endet eine schwere Zeit etwas überraschend also ausgerechnet mit einem Einsatz im härtesten aller Rennen der Skijäger.

Bei insgesamt vier Weltcups hatte sie zuletzt nicht antreten können – hatte durch die Erkrankung  eine denkbar schlechte Vorbereitung auf ihre dritten Winterspiele. Zuvor galt die 27-Jährige als aussichtsreichste, deutsche Biathlon-Medaillen-Kandidatin. Zu Beginn der Saison war sie so gut wie immer unter den Top Ten platziert gewesen und die beste, beständigste Athletin des DSV.

Lange war zudem offen gewesen, ob Franzi überhaupt pünktlich mit der Mannschaft nach China fliegen könne.

Beim olympischen Einzel vor vier Jahren in Pyeongchang war die Albachingerin Vierte geworden und hatte ihre erste Olympia-Medaille hinter Bronze-Gewinnerin Laura Dahlmeier nur knapp verpasst.