Schnapszahl-Datum sorgte gestern nicht wie sonst für vermehrte Trauungen im Altlandkreis


Der Run auf die sonst so beliebten Hochzeitstermine mit Schnapszahl-Datum blieb heuer aus. Weder gestern, am 2.2.22, war ein großer Ansturm zu verzeichnen, noch sei für den 22.2.22 einer vorherzusehen, heißt es aus den Rathäusern.


Während in Haag und Soyen gestern keine einzige Trauung angemeldet war, trauten sich in Wasserburg immerhin zwei Paare. „Angemeldet waren eigentlich drei Paare, eine Hochzeit wurde dann kurzfristig abgesagt“, erzählt Franziska Edlmann vom Standesamt Wasserburg.

Mehr als drei Paare könne man an einem Mittwochvormittag aber grundsätzlich auch nicht trauen. Für den 22.2.22 gab es bislang insgesamt weniger Anfragen. „Der große Run blieb aus“, so Edlmann.

Der Februar sei aber auch kein Hochzeitsmonat. Die meisten Brautpaare heiraten lieber im Mai und den sonnigen Sommermonaten oder im Dezember, mit vielen Lichtern in der Weihnachtszeit. Derzeit käme dann auch noch die Corona-Situation hinzu, was viele von einer Hochzeit in den Wintermonaten abhalte.

Beliebt sind diese Schnapszahl-Daten vor allem deshalb, weil man sie sich so leicht merken kann …

Vielleicht ist es aber auch gut, sich ein anderes Hochzeitsdatum auszusuchen – denn Ehen, die an einem Schnapszahldatum geschlossen werden, haben, statistisch gesehen, eine sehr hohe Scheidungsquote …

TG