Wasserburger Basketball-Damen unterliegen Marburg gestern Abend daheim - Premiere für Headcoach Bec Thoresen


Auch wenn die Wasserburger Basketball-Damen gestern Abend erneut eine Niederlage in der Bundesliga einstecken mussten, so war es dennoch ein Schritt in die richtige Richtung. Gegen den BC Pharmaserv Marburg stand es am Ende aber 66:77. Erschwerend für die Wasserburgerinnen kam hinzu, dass sie kurzfristig auf Maria und Sophie Perner und auf Sarah Mortensen verzichten mussten. Aber auch Marburg musste auf ihre Top-Spielerin Alex Wilke verzichten – gute Besserung an dieser Stelle an alle, sagt die Basketball-Abteilung am heutigen Montag.


Für Rebecca Thoresen war es die Premiere als Headcoach des Wasserburger Teams: „Meiner Meinung nach spiegeln die elf Punkte Unterschied nicht das Spiel wieder. Wir haben viel intensiver gespielt als die letzten Wochen und für uns war es definitiv ein Schritt in die richtige Richtung. Uns fehlt noch so das ‚letzte Etwas‘, um am Ende als Sieger vom Platz zu gehen. Aber uns bleiben noch acht Spiele und nach der Partie heute bin ich zuversichtlich, dass wir uns auf dem Weg nach oben befinden und wir den Kampf um den Klassenerhalt angenommen haben.“

Ein großes Dankeschön geht auch an alle Fans, die am gestrigen Sonntag vor Ort in der Halle waren und mitgefiebert haben!

Der Anfang gehörte erst einmal Marburg. Diese lagen schnell 6:0 vorne, ehe Miyah Barnes nach vier Minuten die ersten Punkte für Wasserburg markieren konnte. Und dann legten die Innstädterinnen los. Mit einem 9:2-Lauf gingen sie in der achten Minute durch einen Dreier von Levke Brodersen mit 11:8 in Führung. Lediglich einen weiteren Punkt erlaubten sie den Marburgerinnen im Rest des ersten Viertels und sorgten selber mittels sechs weiteren Punkten für den 17:9 Viertelstand.

Doch dann gehörten die ersten Minuten des zweiten Viertels erneut den Gästen aus Marburg und nun waren sie es, die in der 13. Minute 20:19 in Führung gingen. Von nun an ging es in diesem Viertel hin und her zwischen den beiden Teams und sie schenkten sich nichts. Zur Halbzeit hatten die Innstädterinnen knapp mit 37:36 die Nase vorn.

Auch nach dem Seitenwechsel ging es in den ersten sieben Minuten des dritten Viertels weiter hin und her. Ein Korb der Innstädterinnen war gefolgt von einem Korb der Blue Dolphins und umgekehrt. Auch die Fans merkten, dass auf beiden Seiten sehr viel Energie da war und sich kein Team so einfach geschlagen geben wollte. Etwas, was bei den Damen vom Inn die letzten Wochen oft gefehlt hatte. Doch in den letzten drei Minuten des Viertels erfolgte bei den Innstädterinnen ein kleiner Einbruch und zudem musste Ana Vojtulek in der 28. Minute mit ihrem fünften Foul runter vom Spielfeld – es blieb also nur noch eine siebener Rotation. Zum Ende des Viertels stand es 58:52 für Marburg.

Im letzten Viertel fehlte dem dezimierten Wasserburger Kader schließlich die Kraft, um die Marburger einzuholen, was nicht heißt, dass sie es nicht versucht hätten. Levke Brodersen ließ in der 36. Minute mit zwei Back-to-Back Dreiern die Hoffnung aufblitzen, dass es nochmal etwas werden könnte. Doch aufgrund der Müdigkeit schlichen sich immer wieder Unkonzentriertheiten ein und am Ende stand damit die 66:77-Niederlage auf der Anzeigetafel.

Es spielten:

Miyah Barnes (15 Punkte, 3 Assists),

Levke Brodersen (9 Punkte, 4 Assists),

Elisa Hebecker (3 Rebounds),

Laura Hebecker (10 Punkte),

Haliegh Reinoehl (14 Punkte, 9 Rebounds, 3 Steals),

Manuela Scholzgart,

Rebecca Thoresen,

Ana Vojtulek (2 Punkte) und

Mikayla Williams (16 Punkte, 9 Rebounds, 3 Assists – Foto oben).

Wann es für Wsaserburg weiter geht, ist noch nicht ganz klar. Eigentlich würde am kommenden Mittwochabend in Nördlingen um 19 Uhr das nächste Spiel anstehen, doch es ist noch fraglich, ob dieses Spiel stattfinden kann – aufgrund von Corona-Fällen im Nördlinger Team.

msch

Foto: Gabi Hörndl