Wasserburgs Basketball-Damen und ihre „Mission Klassenerhalt"


Die beste Nachricht zuerst: Am Sonntagnachmittag wird gespielt und zum Bundesliga-Match  der Wasserburger Basketball-Damen sind auch endlich wieder Zuschauer zugelassen – mit einer Hallen-Auslastung von 25 Prozent.


Es gilt 2Gplus, am Platz muss eine FFP-2-Maske getragen werden und Karten sind lediglich an der Abendkasse zu erwerben, kein Vorverkauf.

Die Wasserburgerinnen freuen sich auf jeden Zuschauer, der am Sonntag den Weg in die Halle findet und brauchen jede Unterstützung bei der „Mission Klassenerhalt“.

Wasserburg empfängt am Sonntag den BC Marburg um 16 Uhr in der Badria-Halle. Die Marburgerinnen stehen derzeit auf dem sechsten Tabellenplatz mit elf Siegen aus 19 Spielen. Die Innstädterinnen hingegen stehen mit vier Siegen aus 17 Partien auf Platz zwölf der Tabelle, dem drittletzten.

Derzeit haben sie zwei Punkte Abstand auf das Ziel – Platz zehn der Tabelle – alles ist also noch drin.

Unser Foto: Mit vollem Zug zum Korb. Laura Hebecker will es Marburg zusammen mit dem Team und den Fans schwer machen.

Mit Abstand beste Punktesammlerin bei den Blue Dolphins ist Alex Wilke mit 15,0 Punkten im Schnitt. Nach ihr kommen mit Rachel Arthur, Tonisha Baker, Marie Bertholdt, Hannah Crymble, Theresa Simon und Stephanie Wagner gleich sechs Spielerinnen, die durchschnittlich zwischen 8,1 und 9,5 Zähler pro Partie beitragen. Auch bei den Rebounds nehmen sich diese sieben Spielerinnen nicht viel und teilen diese unter sich auf.

Einfach wird es für die Damen vom Inn allerdings nicht. Denn die Gegnerinnen von Sonntag konnten die letzten vier ihrer fünf Spiele gewinnen, was sie in der Tabelle nach oben rutschen ließ. Dennoch wollen und müssen die Wasserburgerinnen von Minute eins an fokussiert sein und alles tun, um den Sieg einzufahren.

„Marburg spielt schon länger in dieser Konstellation zusammen, das merkt man auch auf dem Spielfeld. Jede kennt jede und weiß, wer worin gut ist. Wer eher den Korb attackiert und wer eher die Schützin von außen ist und das merkt man in ihrer Spielweise“, so der neue Head-Coach der Innstädterinnen, Rebecca Thoresen.

„Bisher hatten wir noch nicht so viel Zeit, um viel in unserer Offense und Defense zu ändern. Dennoch wollen wir am Sonntag verändert auftreten und zeigen, dass wir immernoch Lust haben Basketball zu spielen und wir unbedingt weiter in der ersten Liga spielen wollen. Einfach wird dies natürlich nicht, vor allem weil Marburg in letzter Zeit immer besser spielt, aber wir brauchen in den verbleibenden neun Spielen jeden Sieg – also warum nicht gleich am Sonntag damit anfangen“, so Rebecca weiter.

Nach dem Trainerwechsel – und der Nachhol-Spielabsage vom Mittwoch (wir berichteten) – wollen die Wasserburger Basketball-Damen nun zeigen, dass sie noch nicht abzuschreiben sind und am besten gleich mit einem Sieg am Sonntag um 16 Uhr zuhause in der Badria-Halle starten. Und dazu freuen sie sich auf jeden Fan, der den Weg in die Halle findet. Jede Menge Unterstützung ist gefragt.

msch

Foto: Gabi Hörndl