Beim neuen Zentrallabor am RoMed-Klinikum Rosenheim - Mit dem Ziel: „Mehr Qualität, mehr Schnelligkeit und mehr Flexibilität"


Mehr Qualität, mehr Schnelligkeit und mehr Flexibilität – das sind die drei Ziele, die für Dr. Bettina Alber als Chefärztin des neuen Zentrallabors am RoMed-Klinikum Rosenheim im Fokus stehen. Mit der aktuellen Eröffnung des klinikeigenen 24-Stunden-Labors optimiert sie ab sofort in enger Zusammenarbeit mit ihren Kolleginnen und Kollegen das Untersuchungsspektrum für die hausinternen Anforderungen.


Ein Gewinn für Patienten und Umwelt

„Die Vorteile eines eigengeführten Labors mit modernsten Gerätschaften und unter der Leitung einer Spezialistin, wie es Frau Dr. Alber ist, liegen auf der Hand. Hinzu kommt, dass wir nun den Digitalisierungsprozess rasch weiter ausbauen. Als ‚Green Hospital‘ leisten wir auch hier einen wichtigen Beitrag zum Umweltschutz, denn mit der Umstellung auf elektronische Anforderungen werden wir künftig weitestgehend Papier einsparen“, erläutert die stellvertretende Kaufmännische Leiterin, Dr. Martina Bielawski. „Auch dass wir nun mehr Einfluss auf die Präanalytik haben und sich die Wege zwischen Patienten und Labor verkürzen, hebt unsere labormedizinische Qualität auf ein ganz neues Niveau.“

Was Labortests aufspüren

Rund 65 Prozent der Diagnosen werden mithilfe von Labortests erstellt. Sie tragen damit bedeutend zur medizinischen Versorgung bei. Neben Blut und Urin geben etwa auch Speichel oder Schleimhautabstriche präzise Auskunft über die Gesundheit und spielen damit eine zentrale Rolle für die Früherkennung.

Das RoMed Klinikum Rosenheim bietet seinen Patienten und Patientinnen ein breites Leistungsspektrum. Je nach labormedizinischem Schwerpunkt kommen dabei sehr vielseitige Technologien zum Einsatz. Neben den klassischen Untersuchungen der klinischen Chemie wie die Analyse von Parametern aus Blut, Urin und anderen Körperflüssigkeiten kommt im neuen Zentrallabor auch die molekulare Diagnostik zum Einsatz: Durch PCR Diagnostik werden Erreger mit Hilfe kleinster Spuren aus ihrem Genom nachgewiesen – und dies nicht nur bei COVID, sondern auch Influenza- oder RS-Viren. Blutbank und Transfusionsmedizin sind ebenfalls an das Zentrallabor angegliedert.

Leidenschaft für Chemie und Mikrobiologie

Im Schwäbischen geboren, hat die neue Chefärztin Schulzeit, Studium und ihr bisheriges Berufsleben an verschiedenen Orten in Bayern verbracht. Sie studierte Humanmedizin an der LMU und TU München und promovierte von 1993 bis 1999 an der Nuklearmedizinischen Klinik und Poliklinik der TU München, Klinikum rechts der Isar. Seit 2005 ist Dr. Alber Fachärztin für Laboratoriumsmedizin. Als Chefärztin des Instituts für Labormedizin war sie vor ihrem Wechsel nach Rosenheim am Klinikum Fürth tätig.

„Mein Herz schlägt für die Labormedizin und ich freue mich auf meine neuen Aufgaben im RoMed-Klinikum Rosenheim“, erklärt Dr. Alber ihren Wechsel. Der Zusammenhalt und die enorme Leistungsbereitschaft des ganzen Teams, der Pflege und der Ärzte gefallen ihr. Sie schätze die enge Vernetzung innerhalb des kommunalen Krankenhauses und die technische Ausstattung des neuen Zentrallabors sehr.

Foto: RoMed Kliniken