Stadtverwaltung Wasserburg meldet am Nachmittag: Das Eschentriebsterben durch Pilzkrankheit schreitet voran


Heimische Eschen werden durch eine Pilzkrankheit weiter massiv geschädigt. Der Verursacher des Eschentriebsterbens, auch „Falsches Weißes Stengelbecherchen“ genannt, hat sich mittlerweile in weiten Teilen Europas etabliert und führt großflächig zum Absterben ganzer Eschenbestände.


Auch in Wasserburg ist das sogenannte Eschentriebsterben ein großes Problem. An den steilen Hängen des Inns und den Ausläufern davon ist die Esche eine sehr weit verbreitete Baumart. In den vergangenen Jahren mussten bereits Hunderte abgestorbener oder stark geschädigter Bäume gefällt werden.

Im Herderwald, der zu großen Teilen im Eigentum der Stadt Wasserburg liegt, sind erneut viele Eschen von der Krankheit betroffen und müssen aus Gründen der Verkehrssicherheit zeitnah gefällt werden. Betroffen sind Bäume im südöstlich des Burgerfeldes gelegenen Wald zwischen der Kapelle Maria-Rast und dem Inn.

Die Arbeiten werden in den kommenden Wochen durchgeführt, heißt es heute aus dem Rathaus.

Die Bevölkerung wird gebeten, die vorübergehenden Sperrungen der Wald- und Spazierwege strikt zu beachten und im Interesse der eigenen Sicherheit den Waldarbeiten fern zu bleiben.

Foto: Regierung / Bayerische Landesanstalt für Forstwirtschaft