Polizei alarmiert: Es ging um einen gemeinsam angeschafften Hund und der Vierbeiner entschied erstmal selbst ...

Zu einem lauten Streit wurde die Polizei gestern kurz vor Mitternacht in die Rosenheimer Salinstraße in eine Wohnung gerufen. Ein 37-Jähriger konnte sich mit seiner 31-jährigen Bekannten offenbar nicht über den Verbleib des gemeinsam angeschafften Hundes einigen – mit der Frage ‚zu mir oder zu dir‘ – sozusagen.


Da kein eindeutiger Eigentums-Nachweis gegeben war, konnte die Polizei die Sachlage vor Ort zunächst auch nicht klären. Die Lösung erbrachte dann der Hund selber: Dieser hatte es sich während des Streitgesprächs schon mal im Bett des 37-Jährigen sichtlich gemütlich gemacht und dort durfte er dann auch, zumindest für diese Nacht, bleiben.So die Polizei am heutigen Donnerstag.

Erschwerend zur Klärung der Sachlage kam für die Beamten noch hinzu, dass beide Streitende stark alkoholisiert waren.

Ein Atemalkoholtest bei der Frau ergab annähernd vier Promille. Wie das weitere „Sorgerecht“ für den Hund unter den Beiden künftig geregelt wird, bleibt offen.