EHC Waldkraiburg empfängt am morgigen Donnerstag den ESC Dorfen zur Bayernliga-Partie


Dorfen, Stadt der Inzidenzen unter 1000 – und dennoch fanden die letzten beiden Spiele der Nachbarn nicht statt. Aktuell ist die Bayernliga-Partie am morgigen Donnerstag, die bereits als Nachholspiel angesetzt ist noch geplant und im Sinne des Sports darf man hoffen, dass dies auch so bleibt.


Nach dem furiosen Heimsieg der Löwen am vergangenen Sonntag sind diese heiß darauf, sich gegen den „alten Rivalen“ aus dem Nachbarlandkreis einen Tag vor Heiligabend ein Präsent in Form von drei Punkten unter den Baum zu legen. Diese drei Punkte sind im engen Tabellenmittelfeld der Bayernliga auch nötig, ist man doch nach den beiden Niederlagen gegen Buchloe und Schongau ganz schnell von einem sicher wirkenden vierten Platz auf einen mit dem achten Platz punktgleichen siebten gerutscht.

Leichter wird die Partie gegen die Eispiraten jedoch nicht, müssen die Löwen doch einen weiteren Ausfall verschmerzen. Jan Loboda, am Sonntag bereits verletzt und unter Schmerzen in Overtime der Matchwinner, ließ sich im Anschluss an das Spitzenspiel gegen Klostersee operieren. Nach der Entfernung des Schleimbeutels im Ellbogen, wird der Verteidiger dem EHC Waldkraiburg für zwei Wochen nicht zur Verfügung stehen. Als Ersatz dürfen die Waldkraiburger Löwen aber auf einen Einsatz des 19-jährigen Tobias Beck hoffen, der unlängst per Förderlizenz von den Starbulls Rosenheim kam.

Für den Gegner Dorfen sieht es sportlich nicht sehr gut aus. Neben vielen Spielabsagen, welche die Dorfener erst 16 Spiele spielen ließen, sind es auch fehlende Torerfolge, welche Dorfen in Richtung unteres Ende der Tabelle katapultierten. Stärkster Torschütze bei den Nachbarn ist ausgerechnet der Ex-Waldkraiburger Thomas Vrba der mit zehn Toren und acht Vorlagen einsam an der Spitze der internen Statistik thront.

Trainer Franz Steer hat demnach einiges zu tun um seine Mannen auf das Spiel einzustellen. Spielbeginn in der Raiffeisen-Arena ist 20 Uhr, das Spiel findet wie gewohnt unter 2G-Plus-Regeln statt.

Am kommenden Sonntag geht es für die Löwen ins rund 350 Kilometer entfernte Schweinfurt. In Unterfranken sind die „Mighty Dogs“ zu Hause und erwarten nach einer kleinen Niederlagen-Serie von zuletzt drei Spielen, den EHC Waldkraiburg in ihrem „Ice-Dome“. Eine kleine „Attraktion“ des Schweinfurter Teams dürfte der in Seoul (Südkorea) geborene Deutsch-Schwede Esbjörn Hofverberg sein. Der mittlerweile 51-jährige hat mehr als 900 Spiele auf seinem Buckel und spielte von der ersten schwedischen Liga über die DEL2 bis hin zur Landesliga schon gefühlt überall. Auch in dieser Saison unterstützte er Schweinfurt bereits mit vier Toren und elf Torvorlagen. Wie sich die Löwen am 2. Weihnachtsfeiertag gegen den Tabellenelften schlagen werden, kann nur Live vor Ort verfolgt werden. Auch hier findet das Spiel unter der Berücksichtigung der üblichen 2G-Regelungen statt und startet um 18 Uhr.     AHA