In Bayern sind derzeit 68 Omikron-Fälle bestätigt - Zudem gibt es nun 123 weitere Verdachtsfälle


Am Abend soll es das Ergebnis zum heutigen Bund-Länder-Gipfel geben mit einer Pressekonferenz. Unmittelbar vor diesem Treffen am heutigen Nachmittag (wir berichteten) hat sich Bayerns Ministerpräsident Markus Söder höchst irritiert, wie er sagte, über die Kommunikation von Bundesregierung und Robert Koch-Institut geäußert. Es sei extrem unglücklich, wenn es quasi im Stundenrhythmus neue Botschaften gebe, sagte Söder heute nach einer Kabinettssitzung in München.


Er reagierte damit auf eine aktuelle Mitteilung des RKI, das aufgrund der aktuellen Corona-Lage in Deutschland maximale Kontaktbeschränkungen empfehle – und zwar ab sofort. Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach habe dagegen einen Lockdown zu Weihnachten zuletzt noch ausgeschlossen. All dies mache einen etwas unkoordinierten Eindruck, so Söder und kritisierte, wenn sich das Ministerium und die wichtigste Behörde widersprechen würden – so hinterlasse das mehr Fragezeichen als Ausrufezeichen.

Was nun beschlossen wird an Kontaktbeschränkungen, entscheidet sich am Abend. Bayern habe bereits härtere Maßnahmen ergriffen, die in anderen Bundesländern noch ausstehen würden, sagte Söder. Der Freistaat werde aber alle Maßnahmen mittragen, die heute gemeinsam von Bund und Ländern getroffen werden.

In Bayern sind – laut Söder vom heutigen Dienstagmittag – derzeit 68 Omikron-Fälle bestätigt, es gebe zudem nun 123 weitere Verdachtsfälle.

Quelle BR