... und dann gegen Mitternacht auch noch eine Autofahrt in „Schlangenlinien“


Zu mehreren Alkohol-Delikten kam es gestern in Rosenheim: Ein 45-jähriger Mann aus Innsbruck – zur Zeit auf Montage auf einer Baustelle im Raum Rosenheim – ging am heutigen frühen Donnerstagmorgen stark betrunken zurück zu seinem Pensionszimmer. Beim Eintreffen stellte der Mann aber fest, dass er offenbar die Schlüsselkarte in seinem Zimmer vergessen hatte und konnte so nicht ins Innere gelangen. Er fing dann an, vor der Tür zu randalieren, zerschlug einen aufgebauten Desinfektionsständer, der in mehrere Teile zersprang und trat eine Hinweistafel am Zugang kaputt. Durch den Lärm wachten mehrere Anwohner auf …


… und die Polizei wurde verständigt. Noch beim Eintreffen der Beamten habe der Österreicher einen 53-Jährigen mit üblen Schimpftriaden beleidigt.

Gegen den 45-Jährigen wurde ein Ermittlungsverfahren eingeleitet.

Rosenheim, Äußere Münchener Straße, 15.15 Uhr

Ein angetrunkener 23-jähriger Rosenheimer wollte offenbar ohne eine korrekte Mund-/Nasenbedeckung am Nachmittag einen Supermarkt im Aichergelände betreten. Von Mitarbeitern des Geschäfts sei der junge Mann dann gebeten worden, doch die Maske anzulegen. Der Rosenheimer habe begonnen, laut herumzuschreien und einem 41-jährigen Mitarbeiter gedroht, dass er „ihn zusammenschlagen werde“.

Die Polizei wurde verständigt. Auch gegenüber den Beamten habe sich der 23-Jährige aggressiv gezeigt, ein Atemalkoholwert ergab über 1,50 Promille. Er wurde in Gewahrsam genommen – er kam in die Ausnüchterungszelle der Polizei.

Rosenheim, Am Salzstadel, 23.45 Uhr

Polizisten fiel gegen Mitternacht im Bereich des Salzstadels ein Auto auf, das in „Schlangenlinien“ fuhr. Als ein Lkw entgegen kam, konnte die Fahrerin des Autos gerade noch so ausweichen, um einen Aufprall zu verhindern.

Die Beamten stoppten den Pkw, gelenkt von einer 31-jährigen Frau aus Bad Aibling. Die Polizisten bemerkten sofort Alkoholgeruch – ein Atemalkoholtest wurde von der Frau verweigert, so die Polizei heute Morgen. Die Beamten ordneten eine Blutentnahme an und stellten den Führerschein sicher. Ein Ermittlungsverfahren wurde eingeleitet.