Wieder drei Corona-Todesfälle im Landkreis über Nacht - Geht Anfang 2022 der Impfstoff aus?


Und jetzt das: Er sei selbst überrascht gewesen – nach einer Inventur teilte Gesundheitsminister Karl Lauterbach gestern mit, dass es Deutschland im ersten Quartal 2022 an Corona-Impfstoff mangeln werde. Die FDP spricht von einem „Skandal“, die Kassenärztliche Bundesvereinigung von einem absolut „fatalen Signal“. Der Impfstoff reiche nicht, um die Booster-Kampagne zu führen – und das im Land der Impfstoffentwicklung.


Derweil macht nicht nur der Blick auf Omikron in England Sorge, sondern auch nun bereits in Dänemark – ausgerechnet in dem Land, das nach Angaben der europäischen Agentur ECDC die beste Impfquote in Europa hat. Die Meldung der dänischen Regierung lautet jetzt: 84 Prozent der Menschen, die sich in Dänemark mit der Omikron-Variante des Coronavirus infiziert haben, seien doppelt geimpft. Etwa jeder Zehnte sogar bereits dreifach. Vor allem im Raum Kopenhagen breite sich Omikron rasant aus.

Während Südafrika zum Beispiel nach dem Auftreten von Omikron sofort von Deutschland zum Virusvariantengebiet erklärt wurde (wir berichteten), ist das bislang weder für Großbritannien noch für Dänemark der Fall.

Aus einem Virusvariantengebiet kommend, müssen alle Reiserückkehrer für 14 Tage in Quarantäne.

Die Inzidenz liegt am heutigen Mittwochmorgen im Landkreis bei 532,2 Fällen. Wieder muss das RKI drei weitere Corona-Todesfälle über Nacht im Kreisgebiet melden – 582 Verstorbene sind das nun seit dem Beginn der Pandemie.

Von nun 67 insgesamt in den Kliniken des Landkreises zur Verfügung stehenden Intensivbetten sind 60 Betten belegt – bei 20 Patienten davon handelt es sich um Corona-Patienten mit einem schweren Verlauf.

Der Nachbar-Landkreis Ebersberg meldet die Situation des Krankenhauses in Ebersberg seinen Bürgern täglich – und für den gestrigen Dienstag so:

In der Kreisklinik Ebersberg werden derzeit 36 Patientinnen und Patienten mit einer Corona-Erkrankung stationär behandelt. Zwölf Patienten sind nicht geimpft, 24 schon.

Auf der Intensivstation werden neun Corona-Patienten versorgt – davon sind sechs Personen geimpft.

 

Quellen: RKI / Divi / Landratsamt Ebersberg