Am Mittwoch kämpfen die Basketball-Damen aus Wasserburg um den Einzug in die nächste Pokalrunde


Das nächste Spiel steht für die Wasserburger Bundesliga-Damen im Basketball schon am kommenden Mittwochabend um 20 Uhr auswärts bei den Rheinland Lions an. Es geht um den Einzug in die nächste Runde des Pokal-Wettbewerbs und es wird definitiv schwer werden – nämlich ausgerechnet gegen den derzeit ungeschlagenen Tabellenführer.


Bis dahin ist die Hoffnung allerdings groß, dass die drei zuletzt fehlenden Spielerinnen – Shonte Hailes, Elisa Hebecker und Sophie Perner – wieder einsatzbereit sind.

Hier nun der Spielbericht zum jüngsten heim-Match der Wasserburger Basketball-Damen in der Bundesliga:

Wie berichtet mussten die TSV-Frauen am Ende eine deutliche 77:96-Niederlage gegen den TK Hannover hinnehmen. Damit stehen die Innstädterinnen weiterhin auf dem zwölften Tabellenplatz.

Das Spiel startete allerdings nicht so schlecht. Zwar konnte Hannover am Anfang auf 8:2 davonziehen, doch dann fanden die Damen vom Inn Zug um Zug besser ins Spiel und spielten deutlich besser als noch die Spiele zuvor. Punkt für Punkt kämpften sie sich wieder heran und so war es zum Ende des ersten Viertels beim Stand von 22:26 aus Sicht der Wasserburgerinnen ein relativ ausgeglichenes Spiel.

Im zweiten Viertel setzten die Gastgeberinnen sogar noch eine Schippe drauf und konnten durch eine starke Sarah Mortensen mit 32:27 in Führung gehen. Mortensen erzielte bis zur 14. Minute zehn der zwölf Wasserburger Punkte. Doch ab der 16. Minute übernahm Hannover wieder die Regie und konnte zum Viertelende wieder 48:41 in Führung gehen.

In dieser Phase scheiterte es vor allem wieder an den üblichen Punkten wie Transition Defense und Offensivrebounds. Zudem fiel bei den Wasserburgerinnen kaum mehr ein Wurf in den Korb, was den Hannoverinnen die Chance gab, in Führung zu gehen.

Doch so einfach wollten sich die Wasserburgerinnen nicht abschütteln lassen. Bis zur 23. Minute kamen sie wieder auf 54:51 heran, dann folgte eine Schwächephase der Gastgeberinnen, was Hannover erneut die Möglichkeit gab, sich auf 61:51 abzusetzen. Zum Ende des dritten Viertels konnte Hannover den Vorsprung noch etwas mehr auf 76:63 ausbauen.

Im letzten Viertel gab es für die Wasserburger Basketball Damen leider nichts mehr zu holen. Hannover spielte den Vorsprung zu souverän zu Ende, so dass die Innstädterinnen kein Mittel fanden, nochmal heranzukommen. Am Ende gab es somit eine deutliche 77:96-Niederlage.

„Auch wenn die Niederlage am Ende doch sehr deutlich ist, haben wir vor allem in der ersten Halbzeit einen besseren Basketball gespielt als noch die Wochenenden zuvor. Wenn wir es schaffen, diesen Basketball nun über 40 Minuten zu spielen, haben wir gar keine so schlechten Chancen.

Wir haben zudem deutlich besser auf den Ball aufgepasst, als noch gegen Halle. Das Problem waren allerdings erneut zu viele Offensivrebounds der Damen aus Hannover“, so Wasserburgs Trainer Rüdiger Wichote .

Es spielten für Wasserburg:

Levke Brodersen (5 Punkte, 3 Rebounds, 12 Assists – siehe Foto oben),

Laura Hebecker (8 Punkte, 3 Assists),

Sarah Mortensen (17 Punkte, 3 Assists),

Maria Perner,

Haliegh Reinoehl (18 Punkte, 6 Rebounds),

Manuela Scholzgart,

Rebecca Thoresen,

Ana Vojtulek (5 Punkte, 3 Rebounds) und

Mikayla Williams (14 Punkte, 5 Rebounds, 3 Assists).

msch

Foto: Gabi Hörndl