EHC Waldkraiburg fährt nach Ulm, muss erneut das Heimspiel absagen und begrüßt neuen Spieler


Viel ist los beim Bayernligisten EHC Waldkraiburg an diesen Tagen. In der Hauptsache sind das jedoch Dinge, die die Pandemie betreffen und die an den Nerven aller Verantwortlichen zerren. Aber auch gute Nachrichten gibt es mit Blick auf den Löwen-Kader zu vermelden.


Zunächst die negativen Nachrichten: Trotz aller Bemühungen, Fragen, Rückfragen und Telefonate zur Gesetzeslage und der entsprechenden Auslegung, ist es den Löwen am kommenden Sonntag nach wie vor verboten in der eigenen Halle zu spielen. Wie auch über die gesamte Woche hinweg bleibt die Raiffeisen-Arena dunkel und gespenstisch statt mit buntem Jubel gefüllt. Auch an dieser Stelle möchte der EHC Waldkraiburg seinen ausdrücklichen Dank an den Ligakonkurrenten EHC Klostersee senden, der sehr unkompliziert Eiszeiten zu Trainingszwecken zur Verfügung stellte.

Einen Lichtblick gibt es jedoch für die kommende Woche, so sank die Inzidenz im Landkreis kürzlich unter die magische Grenze von 1000. Kann dieser Wert für fünf Tage oder lieber länger gehalten werden, steht der Rückkehr in die Raiffeisen-Arena nichts mehr im Weg.

 

Diese Nachricht würde sicher auch dem Neuzugang der Löwen freuen. Ausgestattet mit einer Förderlizenz kommt vom Oberligisten Starbulls Rosenheim der Kapitän der DNL-Mannschaft Tobias Beck. Der junge Verteidiger wird für die Löwen spielen, solange er nicht vom DNL-Team oder der ersten Rosenheimer Mannschaft gebraucht wird und dient somit als hochklassiger Auffüller der durch den Weggang von Mathias Jeske verringerten Verteidigungsreihen.

 

Am Freitag um 20 Uhr geht es für die Spieler der Coaches Piskunov nach Ulm oder besser nach Neu-Ulm. Hier warten die Devils auf die Löwen und hoffen ihrerseits auf Punkte. Bisher lief es für die nämlich eher mäßig gut in der Eishockey Bayernliga. Lediglich die letzten beiden Spiele schafften die Ulmer für sich zu entscheiden, darunter ein mit 1:2 (nach Penaltyschießen) torarmes Spiel gegen die Buchloe Pirates.

Eine „gemähte Wiese“ ist dieses Spiel für den EHC Waldkraiburg deshalb trotzdem nicht. Nach guten bis hervorragenden Leistungen in der jüngeren Vergangenheit ist man zwar guter Dinge, doch zeigt die Erfahrung, dass, wenn ein Spiel auf die leichte Schulter genommen wird, es gerne einmal aus den Händen rutscht. Die Trainer werden aber mit Sicherheit wissen wie sie das Team auf diesen Gegner einstellen müssen und trotz aller Widrigkeiten der vergangenen Wochen diese drei Punkte an den Inn holen können.

AHA