Verbands-Sprecher kritisiert auch das Politiker-Vorhaben der impfenden Apotheker - „Impfstoff-Verteilungs-Chaos"


Vor dem geplanten Bund-Länder-Treffen am heutigen Donnerstag hat sich der Deutsche Hausärzteverband dagegen ausgesprochen, auch in Apotheken und Zahnarztpraxen Impfungen anzubieten. Die Apotheken und Zahnärzte ins Boot zu holen, sei eine vollkommene Absurdität, zitiert der Bayerische Rundfunk heute den stellvertretenden Vorsitzenden, Markus Beier.


Weitere Bezugsberechtigte würden die Impfkampagne nicht beschleunigen. 

Schon gleich gar nicht bei dem aktuellen Chaos der Impfstoff-Verteilung. Jeder, der eine Arztnummer habe, könne gleich viel Impfstoff bestellen – die Hausärztin auf dem Land, die tausend Menschen versorgt, genauso viel wie der Radiologe in einer Klinik in der Stadt.

Umgekehrt würden die Lieferungen auch für alle gleich gekürzt. Im Ergebnis gebe es viel Impfstoff dort, wo viele Ärztinnen und Ärzte angestellt seien – der ländliche Raum werde so strukturell benachteiligt.

Quelle BR