Die Energie von morgen war der zweite Themenschwerpunkt des grenzüberschreitenden Projekts Bayern-Tirol


Jetzt fand die zweite Veranstaltung im Zuge des EU-Projekts „Gelebter Klimaschutz“ statt. 55 BürgermeisterInnen, BehördenvertreterInnen und andere Interessierte aus Bayern und Tirol nahmen an der Online-Veranstaltung teil. Die Energie von morgen war der zweite der insgesamt drei Themenschwerpunkte des grenzüberschreitenden Projekts.


Nach der Begrüßung durch die ProjektpartnerInnen, vertreten durch den Euregio Inntal Präsidenten Christoph Schneider, eröffnete Günter Pauritsch von der Österreichischen Energieagentur mit seinem Fachvortrag „100% erneuerbarer Strom bis 2030 – wie kann Österreich das schaffen und welche Möglichkeiten bieten Erneuerbare-Energie-Gemeinschaften?“

Er betonte dabei, wie wichtig es sei, bei der Bevölkerung um Akzeptanz für die Herausforderungen der Energiewende zu werben. Pauritsch führte aus, dass Land und Bund hierbei stark zusammenarbeiten müssten.

Anschließend folgten die Kurzvorstellungen von Regionalinitiativen aus dem Bereich Klimaschutz- und Klimaanpassungsmaßnahmen wie Energieberatung. Dabei wurde die Bandbreite der Maßnahmen und Aktivitäten deutlich.

Vertreten waren hierbei:
rosolar – Rosenheimer Solarförderverein e.V. / Michael Wolters (Vorsitzender des Vorstands), Klima und Energiemodellregion (KEM) KUUSK / Katharina Spöck (KEM- und CLAR Managerin), ezro – Energiezukunft Rosenheim / Katharina Voggenauer (Wirtschaftsförderstelle Landratsamt Rosenheim), Klima und Energieregion regio3 – KLAR! regio3 / Andreas Franze (Manager Klima- und Energieregion regio3), Energieagentur Südostbayern GmbH/Bettina Mühlbauer (Geschäftsführerin), Photovoltaik Sammelbestellung der Region Kitzbüheler Alpen / Elfriede Klingler (Projektkoordinatorin Energie, Mobilität und Klimaschutz), BEC Bürgerenergie Chiemgau eG / Vorstandsvorsitzender und Klimamanager von Bernau und Aschau David Schmidtner.

Die Referenten stellten auch die Arbeit hinter den Kulissen vor. Auch hier bestätigte sich, dass die Regionalinitiativen und Kommunen bei der Bevölkerung zum Thema Erneuerbare Energien wichtige Bewusstseins-Arbeit leisten müssen, um eine flächendeckende Umsetzung von Klimaschutz- und Klimaanpassungsmaßnahmen erreichen zu können.

Die dritte Veranstaltung wird im Frühjahr 2022 zum Thema Mobilität stattfinden.

Das jeweilige große Interesse bestätigt den ProjektpartnerInnen, wie wichtig die Zusammenarbeit und Vernetzung gerade zu Klimaschutzthemen im Euregio Inntal Raum isr …

Die ProjektpartnerInnen von dem Interreg Bayern-Österreich Projekt „Gelebter Klimaschutz in Bayern & Tirol“ sind:
Euregio Inntal, Landkreis Rosenheim, Stadt Kufstein, Regionalinitiative LAG Mangfalltal-Inntal, Regio-Tech Hochfilzen Pillerseetal Regionalentwicklungs-GmbH, LAG Chiemgauer Seenplatte, LAG Chiemgauer Alpen, ezro, Klima- und Energiemodellregion (KEM) Alpbachtal, LAG Traun-Alz-Salzbach, Landkreis Berchtesgadener Land, Regionalmanagement KUUSK, Regionalmanagement Kitzbüheler Alpen.

Foto: Euregio Inntal – Chiemsee – Kaisergebirge – Mangfalltall e.V. / Teufelswerk Medien