Wasserburgs Leichtathletik-Talente Finja Ott, Elias Königbauer und Valentin Grandl feiern Siege beim Crosslauf in Haag

Der Wasserburger Leichtathletik-Nachwuchs hat sich einige Stockerlplätze beim 3. Freyungslauf in Haag erobert. Die Talente Finja Ott, Elias Königbauer und Valentin Grandl (Bildmitte) feierten dabei Siege. Auch die Großen waren am Start: Bei den Männern sicherte sich Matthias Grasberger Rang zwei – Foto unten.


Wenn die Blätter von den Bäumen fallen und die Tage wieder kürzer werden, stehen für viele Leichtathleten Wochen bevor, in denen in ihrem Training ein besonderes Augenmerk auf die Ausprägung der Ausdauer gelegt wird, um eine gute Grundlage für die anstehende Hallen- und Freiluftsaison zu legen.

Viele Außenstehende werden sich wohl dabei denken: „Grundlagenausdauer – das bedeutet doch eintöniges Laufen, Laufen und nochmals Laufen. Wie langweilig!“ Doch mitnichten muss ein Leichtathlet in dieser so wichtigen Vorbereitungsphase seine Kilometer monoton abspulen. Gerade im Kinder- und auch im Jugendtraining stellen lauf- und koordinations-betonte Herausforderungen wie beispielsweise Staffel-/Hindernis-Parcours für die Trainer eine gute Möglichkeit dar, ihren Schützlingen ein gutes Training anbieten zu können.

Jetzt beim 3. Haager Freyungslauf nahm der TSV Wasserburg das erste Mal mit Startern teil.
Dabei handelt es sich um eine Art Crosslauf, organisiert vom Haager Ski-Club, bei dem bis zu sechs Runden von einem Kilometer Länge und etwa 30 Höhenmetern auf einer Wiese laufend zurückzulegen sind.

Der- und diejenige, die das an Stonehenge erinnernde Steintor („die Steine von Wella“) im Zielbereich zuerst durchläuft, wird zum sogenannten „Stonegate Hero“ gekürt. Für die Zuschauer wiederum ist dieser Laufwettkampf sehr attraktiv zu verfolgen, schließlich haben sie vom Hügel aus eine optimale Sicht auf das gesamte Wettkampfgeschehen.

Mit 29 Startern war der TSV Wasserburg neben dem SC Haag (48) teilnehmermäßig am stärksten vertreten.

Hier freute sich Matthias „Grasi“ Grasberger (links im Bild) in der Altersklasse M30 der Männer nach sechs anstrengenden Kilometern und einer Zeit von 25:23,34min über Rang zwei. Nicht zuletzt dank der eifrigen Unterstützung seiner beiden Söhne Julian und Lukas, die ihn zusammen mit seiner Frau Christina anfeuerten, holte er auf den letzten Kilometern alles aus sich heraus. Dass er den Lauf nicht gewinnen konnte, lag wiederum an Michi Eder vom PTSV Rosenheim, der mit einer Zeit von 23:03,03min und großem Vorsprung der Konkurrenz an diesem Tag deutlich überlegen war.

Finja Ott (links) hieß die strahlende Siegerin bei den Schülerinnen der U12 (1.000m). Die Soyenerin gewann ihren Lauf mit der Siegerzeit von 4:25,53min vor ihren beiden Teamkolleginnen Leni Sontheimer (4:30,47min) und Sophia Scheidegger (4:49,56min). Mit Maria Feldmeier (4:55,23min) und Lina Schimpflingseder (4:57,70min) folgten zwei weitere Wasserburger Starterinnen auf den Plätzen 4 und 5.

Bei den Schülern U12 siegte Elias Königbauer (rechts im Bild) mit deutlichem Vorsprung von knapp 14 Sekunden vor Leon Liebmann vom SC Haag (4:37,56min). Elias‘ Siegzeit betrug 4:23,08min. Michael Trattner (TSV Wasserburg) holte sich mit einer Zeit von 5:11,23min den fünften Rang.

Bei der U10 der Schüler (500m) schnappte sich mit Valentin Grandl aus Edling ein weiterer Wasserburger Leichtathlet den Platz an der Sonne (2:32,20min). Hier fiel das Rennen jedoch etwas knapper aus – etwa zwei Sekunden war er schneller als Emanuel Meier-Echtler im Ziel, der ebenfalls aus derselben Leichtathletik-Trainingsgruppe wie Valentin stammt, aber bei diesem Lauf für den SC Haag an den Start ging. Mit Rang vier und einer Gesamtzeit von 2:41,20min verpasste Matthias Grasbergers Sohn Julian das Podium um sechs Sekunden. Wiederum sechs Sekunden später erreichte Jonas Mader als Fünfter das Ziel.

Isabella Dresp und Eva Leb (beide Jahrgang 2013) durften sich bei den Schülerinnen U10 mit 3:02,30min bzw. 3:03,30min über vordere Ränge freuen (4 und 5).

Weitere Ergebnisse von Wasserburger Startern:

Schüler U12: Felix Kern (5:13,64min, Rang 6)

Schülerinnen U12: Eva Rapolder (5:04,76min, Rang 7), Carlotta Radlmair (5:18,94min, Rang 8), Veronika Ganslmaier (6:22,14min, Rang 9)

Schüler U10: Jonas Löwisch (2:52,10min, Rang 6), Lukas Grasberger (2:54,50min, Rang 7), Emil Kappel (2:57,90min, Rang 8), Maxi Eder (3:04,90min, Rang 10), Max Dirmeier (3:11,80min, Rang 11), Vincent Leb (3:12,20min, Rang 12)

Schülerinnen U10: Lena Pauker (3:07,20min, Rang 6), Frieda Lemmen (3:11,10min, Rang 7), Anna-Maria Misch (3:16,00min, Rang 8), Malu Kleischmantat (4:12,40min, Rang 11)

mz

Fotos:  mt / dr / mz