Söder begründete die Entscheidung mit der aktuell besorgniserregenden Corona-Situation

Wegen der hohen Zahl von Corona-Patienten in den Krankenhäusern gilt in Bayern ab dem morgigen Donnerstag wieder der Katastrophenfall. Ministerpräsident Markus Söder begründete die Entscheidung mit der aktuell besorgniserregenden Situation, wie er sagte. Corona gefährde Leben und Gesundheit vieler Menschen. Söder erklärte, bisher sei sehr viel kooperatives Management gefragt gewesen, im K-Fall gebe es nun wieder hierarchische Entscheidungen.


Der landesweite Katstrophenfall galt wegen Corona in Bayern bereits von Mitte März bis Mitte Juni 2020 sowie von Dezember 2020 bis Anfang Juni 2021.

Bayern stellt nun also zum dritten Mal wegen der Corona-Krise den Katastrophenfall fest. Das Innenministerium werde zeitnah eine entsprechende Bekanntmachung erlassen.

Die Staatskanzlei verwies auf ein sehr dynamisches Corona-Infektionsgeschehen in Bayern. Die Inzidenz erreiche täglich neue Höchststände, gleichzeitig steige weiter auch die Belegung von Krankenhaus-Betten mit Covid-19-Patienten. In vielen Krankenhäusern seien bereits jetzt keine oder nur noch sehr wenige Kapazitäten verfügbar.

Die Feststellung des Katastrophenfalls ermögliche laut Staatskanzlei eine koordinierte und strukturierte Vorgehensweise aller im Katastrophenschutz mitwirkenden Behörden, Dienststellen und Organisationen. Der Katastrophenfall habe sich in der Corona-Pandemie als wirksames Mittel bewährt.

Quelle BR