Schonstett und Soyen trennen sich unentschieden


Eine packende A-Klassenbegegnung in Schonstett fand am Ende keinen Sieger: Soyen hatte über weite Strecken die Spielkontrolle, lief aber gegen den in der ersten Halbzeit effizienteren Gastgeber einem 0:2-Rückstand hinterher und musste durch zwei späte Tore von Thomas Probst und Alex Gröger dennoch nicht als Verlierer vom Platzgehen.


 

Bereits in der 10. Minute musste der TSV Soyen den 0:1-Rückstand hinnehmen. Tom Schiller rutschte auf dem glitschigen Rasen mit dem Standbein weg – Benjamin Schneid nutzte dieses Malheur sofort zum Führungstreffer aus. Der TSV Soyen zeigte sich trotz des Rückstands und der Niederlage vom vorherigen Sonntag unbeeindruckt und kam vor allem immer wieder über die rechte Seite durch Pascal Ridinger zu Offensivszenen.

Die TSV-Elf versuchte weiter ihr Glück im Spiel nach vorne. Über die MittelfeldspielerAndreas Baumgartner und Alex Gröger gelang es den Gästen im Schlussabschnitt des ersten Durchgangsnochmals das Tempo zu forcieren. Jedoch waren die meist zu steil geschlagenen Pässe eine leichte Beute für den stabilen Schonstetter Abwehrriegel.

 

Nach der Pause sahen die Zuschauer Unverändertes. Taktisch disziplinierte Gastgeber ließen die Soyener kommen. In der Folge fehlte denen die Präzision, um den SVS aus dem Konzept zu bringen. Stattdessen versuchte der SVS über Konterfußball zum Ziel zu kommen. Einen Soyener Angriffsversuch, der durch geschicktes Pressing abgefangen wurde, nutzten der lauernde Benjamin Schneid in der 60. Minute zur 2:0 Führung.

Soyen steckte wiederum nicht auf und versuchte sein Heil weiter in der Offensive. Die Gröger-Elf, die in den letzten 20 Minuten nun absolut spielbestimmend war, kam immer wieder zu Möglichkeiten um den Anschlusstreffer zu erzielen. Als Matthias Redenböck in der 83. Minute die Gelb-Rote Karte erhielt, dachte keiner der vielen Soyener Fans mehr an eine Wende. Dennoch trat in der 85. Minute Thomas Probst einen ruhenden Ball, aus zwanzig Metern, genau in den Winkel zum 1:2. Fünf Minuten waren noch zu spielen. Der Druck der verbleibenden zehn TSV-Spieler hielt an und so konnte Alex Gröger nach einem mehrmaligen Abwehrversuch des SVS in der Schlussminute den 2:2-Ausgleich erzielen.

Aufgrund der Spielweise in der zweiten Spielhälfte war der Punkt, wenn auch ein wenig glücklich, hochverdient.

POS