Jahreshauptversammlung beim Freundeskreis der Klosterkirche Altenhohenau

Neben den beauftragten Firmen beteiligen sich derzeit auch viele freiwillige Helferinnen und Helfer bei den Umbaumaßnahmen im Kapitelsaal bei der Klosterkirche in Altenhohenau bei Griesstätt. Dort sollte eigentlich die Jahreshauptversammlung des Freundeskreises Klosterkirche Altenhohenau stattfinden. Wegen den Arbeiten fand die Versammlung jetzt aber in der Klosterkirche statt, wozu Vorstand Konrad Irtel die Vereinsmitglieder und Interessierten herzlich begrüßte. In seinem Rückblick ging er auf die abgehaltene Sitzung der Vorstandschaft, bei der auch das Thema Renovierung Kapitelsaal behandelt worden war.


 

Er freute sich, dass mit den Arbeiten bereits begonnen werden konnte und sich viele Freiwillige dabei einbringen. Dank sagte er auch allen Spendern, die auf das Vereinskonto auf Grund des vom Verein durchgeführten Spendenersuchens ihre Spende eingezahlt haben und dadurch die Maßnahme vom Verein mit weiteren 11 000 Euro unterstützt werden kann. Mit derselben Summe wird das Vorhaben auch von der Gemeinde bezuschusst, wofür sich Irtel bedankte.

Wegen der Corona-Pandemie konnten geplante Veranstaltungen bis zum Beginn der Bauarbeiten im Kapitelsaal nur eingeschränkt durchgeführt werden, so Dekan Klaus Vogl in seinen Ausführungen. So musste auch der ALFA-Kurs unterbrochen werden. Er freute sich, dass die regelmäßigen Gottesdienste und Anbetungsstunden in der Klosterkirche jetzt wieder möglich sind. Der Geistliche dankte allen, die sich an den geistlichen Angeboten beteiligen und die lange Tradition der Klosterkirche als ein Ort für Gott Suchende fortsetzen. Weiter stellte er die Wichtigkeit des Kapitelsaales mit seiner Nähe zur Klosterkirche für verschiedene Gruppen dar. Ein großes Vergelts Gott sagte er allen, die sich auf verschiedenste Art und Weise zur Ertüchtigung des Saales für die Zukunft einbringen. Ich wünsche mir, so der Dekan, dass alles gut weitergeht zur Umsetzung weiterer Ideen für geistige Veranstaltungen.

 

Über die Einnahmen und Ausgaben des Vereins legte Kassier Florian Dörfler Rechenschaft ab. Zu den größten Einnahmen zählte er die Mitgliedsbeiträge und die Spenden. Die größeren Beträge wurden ausgegeben zum Kauf eines Elektro-Pianos und von Lautsprecherboxen. Von Kassenprüfer Manfred von Köller, der mit Georg Arnold die Kasse geprüft hatte, wurde ihm eine gewissenhafte Kassenführung bestätigt. Vom Kassenprüfer wurde auch die Entlastung der Vorstandschaft vorgeschlagen, die einstimmig erfolgte.

 

Auf den aktuellen Stand der Bauarbeiten im Kapitelsaal ging Verwaltungsleiter Christian Staber in seinen Ausführungen ein. Er ist begeistert, so Staber, über die herausragende Arbeit der ehrenamtlichen Helfer, die dort geleistet wird. Er dankte allen, die sich von Georg Arnold, Monika und Rupert Gießibl einteilen ließen und mithalfen. Staber ging auch auf die Kosten der Maßnahme ein, für die ursprünglich 500 000 Euro veranschlagt waren. Da vom Erzbischöflichen Ordinariat nur ein Zuschuss von 150 000 Euro zugesagt wurde, kann nur im ersten Schritt eine kleine Maßnahme, wo vor allem der Kapitelsaal saniert, Sanitäranlagen eingebaut, die Heizungsanlage repariert und die Elektrik erneuert werden soll, durchgeführt werden. Dafür wurden Kosten von etwa 220 000 Euro errechnet. Der Verwaltungsleiter dankte der politischen Gemeinde für den Zuschuss von 11.000 Euro, dem Freundeskreis für die erstmalige Zuwendung von 20 000 Euro und allen, die ihre Spende auf das Konto der Pfarrkirchenstiftung einbezahlt haben. Dem Denkmalschutzamt dankte Bauleiter Florian Obermayer für die Genehmigung der Baumaßnahme, den vielen fleißigen Helfern und den kooperativen Nachbarn. Die Rohbauarbeiten im Zwischenraum, sowie die Rückbauarbeiten im Kapitelsaal, wobei der Boden ausgebaut wurde, sind bereits abgeschlossen, so Obermayer. Geplant ist der Abschluss aller Rohbauarbeiten bis Ende November, damit alle Leitungen verlegt werden können.

 

Mit diesem Schaubild beim Eingang in die Klosterkirche wird dargestellt, wieviel Euro für die geplanten Maßnahmen im Rahmen der Renovierung des Kapitelsaales auf das Konto der Pfarrei eingezahlt wurden. Auf 220.000 Euro wurden die dringendsten Arbeiten berechnet. Um entscheidende Bereiche, wie das Dach, in Angriff nehmen zu können, werden noch weitere 80.000 Euro benötigt. Diese Finanzierungslücke soll durch Spenden und viele fleißige Hände geschlossen werden.   

 

Alfons Albersinger