Mit Happy-End für Christina Schnorr und Co: Fire-Ladies erkämpfen einen 75:72-Sieg in der Regionalliga


Hier ist Topscorerin Christina Schnorr in Aktion! Und es gab einen Sieg im Spitzenspiel: Die Aiblinger Damen setzten sich vor heimischem Publikum mit 75-72 am Ende durch. Aus Tabellensicht konnte man vorab das Regionalliga-Spiel gegen die zweite Mannschaft von Jahn München nicht als Spitzenspiel titulieren. Erster gegen Fünften – doch nach nur einem absolvierten Saisonspiel hat die Tabelle eben noch keine wirkliche Aussagekraft.
Und so kam die Partie – anders als deren Vorzeichen – doch einem echten Spitzenspiel gleich. Die Zuschauer jedenfalls konnten sich nach über einem Jahr Abstinenz über ein schnelles Spiel mit zischenden Distanzwürfen und harten Kämpfen um jeden freien Ball freuen.
Die Ladies aus München fanden zunächst besser ins Spiel und Verena Seligmann eröffnete die Partie mit einem Distanzwurf für drei Punkte. Es ging munter hin und her, ehe sich Jahn München nach knapp sechs Minuten erstmals absetzen konnte (6:13).
Aber die Aiblingerinnen blieben ruhig und konnten mit zwei Würfen jenseits der 6,75m den Anschluss wieder herstellen.
Den Schlusspunkt im ersten Viertel setzte Maria Perner nach Zuspiel von Christina Schnorr sogar zur 19-17-Führung.
Der zweite Spielabschnitt startete mit einem Sechs-Punkte-Lauf aus Münchner Sicht (19:23, 12. Min.).
Bis zur Halbzeit wechselte die Führung ständig und kein Team konnte sich absetzen. Mit 39:43 ging es in die Pause.
Und auch nach dem Seitenwechsel ging der Schlagabtausch weiter. Jeden Korberfolg revanchierte das andere Team direkt im Anschluss wieder. Jedoch merkte man beiden Teams auch noch Abstimmungsprobleme in der Verteidigung und auch im Angriff an. Am Ende sollten bei den Fireballs 32 Ballverluste auf dem Statistikbogen stehen.
Mitte des dritten Viertels profitierte die zweite Mannschaft des Jahns dann von diesen Ballverlusten und schraubte den Vorsprung erstmals zweistellig nach oben (47-57, 26.Min). Ein Schlussspurt vor der letzten Viertelpause brachte die Hausherrinnen wieder in Schlagdistanz und es ging mit 56-59 in den Schlussabschnitt.
Sieben Minuten vor dem Ende brachte Isabella Lippert nach Ballgewinn die Fireballs wieder in Front.
Diese Führung sollte bis zum Ende Bestand haben, auch wenn die letzten 60 Sekunden nochmal spannend werden sollten. Erst foulte Neuzugang Annika Redeker die Münchnerin Jella Molz beim Drei-Punkt-Wurf. Von den drei Freiwürfen konnte die gefoulte Molz jedoch nur einen Ball im Netz unterbringen.
Im Anschluss verloren die Aiblingerinnen den Ball im Spielaufbau und Verena Seligmann verkürzte auf 73-69 bei noch 38 Sekunden zu spielen. Nach einem erneuten Ballverlust und Foul beim Distanzwurf konnten die Münchnerinnen den Vorsprung auf einen Punkt schmelzen lassen.
Um nochmal in Ballbesitz zu kommen, musste der Tabellenführer foulen. Liisi Sokman verwandelte die beiden daraus resultierenden Freiwürfe und machte den Deckel drauf und brachte die Kurstädterinnen mit 75:72 in Führung. Der letzte Wurfversuch der Gäste mit der Schlusssirene verfehlte sein Ziel …
Am kommenden Samstag sind die Aiblinger Fire-Ladies beim MTV München zu Gast.


Es spielten: Schnorr (25 Punkte, 14 Rebounds), Sokman (18 Punkte, 4 verwandelte Dreipunktwürfe), Perner 11, Lippert 9, Fischhaber 8, Redecker 4, Teschemacher, Nagel, Schreiner, Gruber, Papadakis

peb