Fröhliche Theater-Abende warten auf ihr Publikum - Proben laufen bereits auf Hochtouren


Geprobt wird schon fleißig – hier mit den Albachinger Theaterern Bernhard Seidinger, Günther Haller und Paula Langer! Und heute startet der Vorverkauf: Was haben ein ausgebüchster Papagei, ein wirkungsloses Narkosemittel und eine zweifelhafte Abseits-Entscheidung gemeinsam? Absolut nichts. Doch der Theater- und Musikverein Albaching bringt diese drei scheinbar völlig unabhängigen Themen im November zusammen auf die Bühne – bei einem komödiantischen Einakter-Abend.


Abgerundet mit musikalischen Intermezzos wird daraus ein äußerst kurzweiliger Abend voller Absurditäten und skurrilen Geschichten, die das Leben nicht lustiger schreiben könnte. Man darf gespannt sein auf die fröhlichen Abende …

Der Karten-Vorverkauf startet am heutigen Dienstag, 26. Oktober, beim Bankhaus RSA in Albaching (08076/256).

Eintritt neun Euro, ermäßigt sieben Euro – Einlass ist jeweils eine Stunde vor Beginn. 

An der Abendkasse sind eventuell dann noch Restkarten erhältlich.

Es gelten die dann aktuellen Corona-Schutzmaßnahmen (3G-Regel). Siehe unten im Text.

„Wir haben uns heuer für drei Einakter entschieden, die wir unabhängig voneinander proben können, damit unser Vorhaben auch im Falle von Quarantäne und Co. nicht komplett scheitert“, erklärt der erste Vorsitzende Herbert Binsteiner. Man entschied sich letztendlich für einen Einakter namens „Franz Josef II.“ von Regina Harlander sowie zwei Einakter vom Satiriker Ephraim Kishon: „Anästhesie“ und „Abseits“.

Franz Josef II., das ist ein Vogel, genauer gesagt ein Papagei, den seine Besitzerin Erika über alles liebt. Als sie für einige Tage ins Krankenhaus muss, bittet sie Rita, ihren Franz Josef währenddessen in Pflege zu nehmen. Weil Ritas Gatte Toni in der Vergangenheit schon diverse desaströse Erfahrungen mit Haustieren gemacht hat, sträubt sich dieser zuerst. Rita schafft es zwar, ihren Gatten davon zu überzeugen, das Tier bei sich aufzunehmen, aber dass dieser Papagei einen Vogel hat, hat man den Beiden nicht gesagt …

Es spielen: Herbert Binsteiner, Barbara Pfitzmaier, Brigitte Voglsammer, Gabriele Redenböck und Benjamin Moser

Anästhesie oder wie man sie im Volksmund besser kennt – die „Narkose“ – sollte Patienten vor operativen Eingriffen in Empfindungslosigkeit versetzen. Betonung auf „sollte“! Der Blinddarmpatient in dieser Geschichte hat panische Angst vor der OP und will einfach nicht einschlafen. Der Chirurg und seine Assistentin wissen sich bald keinen Rat mehr und greifen zu allen Mitteln …

Es spielen: Bernhard Seidinger, Günther Haller und Paula Langer

Abseits oder kein Abseits? Das ist hier die Frage. Als Schiedsrichter hat man es ohnehin nicht leicht. Erst recht nicht, wenn man ein Meisterschaftsspiel in der C-Klasse pfeifen soll. Weil sich der Schiri die Beleidigungen von der Seitenlinie nach einer zweifelhaften Abseitssituation nicht gefallen lassen will, stehen er und ein sehr temperamentvoller Fußballfan nun vor Gericht. Doch die Schuldfrage ist alles andere als eindeutig …

Es spielen: Vinzenz Schuster, Michael Binsteiner, Sebastian Friesinger jun. und Magdalena Pfitzmaier

Die Proben zu den drei Einaktern sind bereits in vollem Gange. Die Aufführungstermine sind an den ersten beiden November-Wochenenden:

Freitag, 5. November – 20 Uhr

Samstag, 6. November– 20 Uhr

Sonntag, 7. November – 18 Uhr

 

Freitag, 12. November – 20 Uhr

Samstag, 13. November – 20 Uhr

Sonntag, 14. November – 18 Uhr

„Wir behalten das Pandemiegeschehen im Auge“, so Herbert Binsteiner. Die Aufführungen im Albachinger Bürgersaal werden unter Einhaltung der 3G-Regel durchgeführt. Einlass ist demnach nur für Geimpfte, Genesene und Getestete (PCR- oder Antigen-Schnelltest) mit entsprechendem Nachweis erlaubt.

„Da müssen wir an die Vernunft der Leute appellieren. Wir freuen uns, dass wir endlich wieder Theaterspielen dürfen und wollen nichts riskieren. Drum müssen und werden wir das auch kontrollieren“, erklärt Binsteiner.

Im Bürgersaal gilt– wie in der Innengastronomie auch – die Maskenpflicht (OP-Maske oder FFP2), sobald man den fest zugewiesenen Sitzplatz verlässt.