Statusbericht zum Thema Lichtverschmutzung in der jüngsten Sitzung des Umweltausschusses


Wie hell leuchtet eigentlich Wasserburg bei Nacht? Um diese Frage ging es bei der gestrigen Sitzung des Umweltausschusses. In einem Statusbericht wurde klar: Die Stadt und die Parkhäuser seien hier bereits gut aufgestellt in Richtung Umweltbewusstsein. Anders sehe es im Gebiet der Bayernwerke aus …


Lichtverschmutzung lautete das Thema des Tagesordnungspunkts. Durch die Beleuchtung bei Nacht werden Insekten und Tiere verwirrt oder gestört. Deshalb beantragte die Stadtratsfraktion Bündnis90/Die Grünen einen Statusbericht.

Dabei wurde das Stadtgebiet in drei Abschnitte unterteilt: Das Netzgebiet der Stadtwerke Wasserburg, der Zuständigkeitsbereich durch das Bayernwerk Netz – was Reitmehring, Attel und die Äußere Lohe betrifft – und die Parkhäuser.

Wasserburg und die Parkhäuser seien bereits größtenteils auf LED umgerüstet, fasste Wasserburgs Klimaschutzmanager Josef Allio zusammen. Hier gebe es keine Rundumstrahler mehr, es seien nur die Verkehrswege beleuchtet, nicht mehr Häuser und Gärten. Auch bei den Parkhäusern sei die Lichtverschmutzung nach außen verschwindend gering, heißt es von Seiten der Verwaltung.

Anders sehe es im Gebiet der Bayernwerke aus. Hier gebe es laut Allio noch Verbesserungspotential. Zum größten Teil bestehe die Straßenbeleuchtung hier aus Natriumdampflampen. Es bestehe ein Grobkonzept zur Modernisierung der Straßenbeleuchtung auf LED, die Maßnahme wurde von der Stadt bisher aber nicht entschieden.

Deshalb solle im nächsten Schritt eine Kostenschätzung für die Umrüstung auf LED-Beleuchtung erfolgen.