Fußball-A-Klasse: Bittere Heimniederlage der Soyener gestern gegen die Zweite vom TSV Emmering


Erstmals nach vier Siegen in Folge hat der TSV Soyen in der Fußball-A-Klasse am gestrigen Sonntag eine Pleite erlebt: Die Gastgeber verloren mit 0:2 gegen die Reserve des TSV Emmering. Dabei war Soyen druckvoll und mutig gestartet, musste aber schon beim ersten Angriff der Gäste durch eine Einzelaktion von Christoph Beil den 0:1-Rückstand hinnehmen. Wütende Angriffe der Soyener fruchteten anschließend wenig. Selbst die klarsten Chancen durch die Offensivspieler Thomas Probst und Pascal Ridinger wurden zu überhastet vergeben.


Weiterhin spielten die dominanten Soyener, mehrere ihrer Gelegenheiten zu ungenau aus und mussten überraschend gegen den Tabellen-Elften mit Rückstand in die Pause gehen.

Nach dem Wiederanpfiff präsentierten sich die Gäste aus dem Landkreis Ebersberg verändert. Mit ihren starken Offensiv-Akteuren machten sie deutlich mehr Druck und rissen das Spiel an sich. Immer wieder tauchten sie vor Keeper Luka Fischer im Strafraum auf.

Bei einer dieser Aktionen entschied Schiedsrichter Denis Tahiri – für viele der Zuschauer unverständlich – auf Foulelfmeter. Emmerings Stefan Englhart verwandelte cool zum 0:2 aus Soyener Sicht.

Ganz ungewohnt leistete sich der sonst so starke Soyener Abwehrverband Fehler. So hatte der TSV in der 73. Minute Glück, dass Mittelstürmer Berko Ebbers – später mit der gelb-roten Karte bedacht – nur den Pfosten traf.

Soyen dagegen kam einfach nicht ins Spiel, die grünen Gäste blieben ihrer Linie treu, störten weiterhin früh und verwalteten das Ergebnis geschickt.

Als endlich der Ball über die Emmeringer Torlinie gebracht wurde, entschied der Schiedsrichter auf Abseits. Obwohl der Flankengeber von der Torauslinie! flankte, zählte der korrekte Treffer von Pascal Ridinger nicht, so jedenfalls ärgerten sich das Team und die Fans in Soyen.

Soyen fühlte sich um den Anschlusstreffer gebracht, was aber keine Trotzreaktion mehr auslöste. Die Elf um Kapitän Alex Gröger wehrte sich zwar in der Schlussphase nochmals, Emmering blieb aber abgezockt. Das Spiel, das auf eher schwachem spielerischen Niveau ablief, es war entschieden.

pos