Am Laden für Handwerk und Gestaltung „Lo studio“ hängt seit heute ein Nasenschild


Wer vom Wasserburger Rathaus aus in die Postgasse sieht, hat künftig einen neuen Blick: Am „Lo studio“ wurde heute über der Tür ein Nasenschild montiert. Am Vormittag machten sich Harry Schuster, der das Schild gebaut hat, und Christof Böklen, der es gefasst und damals auch das Nasenschild bei der Schranne bemalt hat, ans Werk.


Vor inzwischen einem Jahr ist die Idee zu dem „Pop-up“-Laden mitten in Wasserburg entstanden. Nachdem corona-bedingt die Märkte und Ausstellungen für Kunsthandwerker abgesagt werden mussten, haben Maria Watzke und Werner Altinger den „Raum für Handwerk und Gestaltung“ verwirklicht. Hier können Kunsthandwerker ihre Stücke im Schaufenster ausstellen. Damit wollen die Initiatoren „Einzelkämpfern eine Plattform bieten“, so Altinger.

Neben dem selbst designten und gebauten Schmuck gibt es seit einiger Zeit auch etwas Neues: Claudia Rinneberg gestaltet Möbelunikate aus altem Holz und Uta Rieger bläst Glasperlen und bindet sie zu Ketten. Noch bis Ende März sind Stücke der Beiden im „Lo studio“, dann werden wieder neue Kunsthandwerker ausgestellt.

Mit dem neuen Nasenschild über der Tür fällt das Geschäft in der Postgasse gleich noch besser ins Auge. Ein ergreifender Moment für Altinger, der vor einem Jahr noch nicht geglaubt hat, einmal einen Laden in Wasserburg zu eröffnen.