Fußball-A-Klasse am gestrigen Sonntag: Der TSV Soyen siegt in Aßling mit einem klaren 3:0

Mit einem deutlichen 3:0 endete gestern die Partie des TSV Soyen in der Fußball-A-Klasse in Aßling.


In den ersten zehn Minuten war die Begegnung von gegenseitigem Respekt und Sicherheitsdenken geprägt. Beide Mannschaften hatten zunächst den Fokus auf Fehlervermeidung und hinten die Null zu halten. Trotzdem gab es hüben wie drüben offensive Bestrebungen, die mit hoher Geschwindigkeit ausgeführt wurden. Es entwickelte sich ein sehr gutes A-Klassenspiel.

Pascal Ridinger blieb es dabei vorbehalten, in der 26. Minute die Führung für die Soyener Gäste zu erzielen, eiskalt schob er den Ball an Keeper Jonas Mertl zum 0:1 ein.

Der TSV Soyen wirkte von nun an einen Tick gefälliger, spielte phasenweise auch überlegener und erzielte in der 39. Minute, nach einem groben Patzer eines Asslinger Abwehrspielers, den verdienten 2:0-Pausenstand durch Thomas Probst.

Auch die 2. Halbzeit brauchte nicht lange, um auf Touren zu kommen:

Zunächst verzog Matthias Bederna, nach einer tollen Einzelleistung, ganz knapp die Führung zum 3:0, ehe Soyen nochmals die Schlagzahl erhöhte. Wie aus einem Guss wurde gefightet, gemeinsam nach hinten und nach vorne gearbeitet.

Aßling versuchte zwar vieles, war aber dem TSV in diesem Abschnitt des Spiels nicht gewachsen. Aus einer gewohnt gut gestaffelten Abwehr fanden die Gäste immer wieder Lücken in der Abwehrreihe der Gastgeber. Da es Soyen aber noch nicht verstand, das frühzeitige 3:0 zu erzielen, befeuerte Aßling noch einmal heftig in der Schlussviertelstunde die Offensivbemühungen.

Allzu sehr beirren ließ sich die Abwehrreihe der Soyener von diesen Szenen – und in dieser Phase auch durchaus wilden Minuten – nicht.

Eng wurde es nur noch einmal bei einem Scharfschuss, den jedoch Keeper Luca Fischer mit einer Megaparade aus dem Winkel holte.

Bei einem der präzise vorgetragenen Konter, drückte George Ssekamate, nach Vorlage von Thomas Probst, den Ball in der Nachspielzeit zum 3:0 über die Linie.

Durch ihr abgebrühtes Abwehrverhalten und der besseren spielerischen Gestaltung ging die Soyener Elf völlig verdient als Sieger vom gefürchteten Büchsenberg.

Peter Oberpriller