Von unserer Partner-Fahrschule Eggerl: Der Verkehrstipp der Woche (118)

Wenn die Führerscheinprüfung schon etwas zurückliegt, stellt sich immer wieder die Frage, wie die ein oder andere Regel im Straßenverkehr lautet. Deshalb klärt das Team der Fahrschule Eggerl an dieser Stelle wöchentlich über Verkehrsfragen auf. Heute geht es um den sogenannten „Toten Winkel“.


 

>>Der Begriff „Toter Winkel“ bezeichnet Bereiche rund um Fahrzeuge, die für den Fahrer nicht oder nur sehr schlecht einsehbar sind. Bei Lkws und Autos sind das unter anderem kleine Bereiche vor dem Fahrzeug, die durch die A-Säulen links und rechts verdeckt werden. Weitaus größere Bereiche, die auch über die Spiegel nicht einsehbar sind, befinden sich neben bzw. hinter den Fahrzeugen. Zwar suggeriert ein Blick in die Außenspiegel, nach hinten alles überblicken zu können. Ausgerechnet die Bereiche, die sich hinter dem Fahrer nah am Fahrzeug befinden, lassen sich damit jedoch nicht einsehen.

 

Abbildung oben: Der „Tote Winkel“ bereitet vor allem im Bereich neben und knapp hinter dem Fahrzeug Probleme.

 

Besonders auf Fahrbahnen mit mehreren Fahrstreifen für eine Richtung, beispielsweise auf Autobahnen oder in Städten, kommt es aufgrund des Toten Winkel regelmäßig zu Unfällen. Deshalb sollte der Tote Winkel vor jedem Fahrstreifenwechsel durch den Schulterblick kontrolliert werden.

Auch beim Abbiegen kommt es aufgrund des Toten Winkels immer wieder zu schweren Unfällen. Vor allem Radfahrer werden regelmäßig übersehen und oftmals schwer verletzt. Dort, wo neben der Fahrbahn Fahrradwege verlaufen, sollte man deshalb besonders vorsichtig abbiegen und die schlecht einsehbaren Bereiche über den Schulterblick kontrollieren.

 

Abbildung: Beim Abbiegen kommt es immer wieder zu schweren Unfällen zwischen Pkws beziehungsweise Lkw und Radfahrern.

 

Radfahrer sollten damit rechnen, dass vor allem Lkw-Fahrer Probleme haben, den Toten Winkel einzusehen. Man sollte deshalb vermeiden, im Toten Winkel von Lkws zu fahren und an Kreuzungen, auch wenn man selbst Vorrang hat, mit Fehlern anderer rechnen.

Unser Tipp: bei Fahrstreifenwechseln und beim Abbiegen sind Schulterblicke unabdingbar. Nur durch sie können die Toten Winkel rund um das Fahrzeug kontrolliert werden. Auf mehrspurigen Straßen sollten Sie vermeiden, länger im Toten Winkel von anderen zu fahren. Ob Sie sich im Toten Winkel eines anderen Fahrzeugs befinden, lässt sich übrigens mit einem einfachen Trick überprüfen. Schauen Sie einfach in den Außenspiegel des anderen Fahrzeugs. Wenn sie das Gesicht des Fahrers sehen wissen Sie, dass auch er Sie über den Spiegel sehen kann. Sehen Sie das Gesicht des Fahrers hingegen nicht, befinden Sie sich höchstwahrscheinlich im Toten Winkel des anderen Fahrzeugs.<<

Grafiken: red

 

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