Fröhlicher Festabend zum großen Jubiläum - Und zur Erinnerung daran: A Bankerl und zwei Apfelbäume für die Bürger

Erfreut zeigte sich die Vorstandschaft über die zahlreichen Besucher und Gäste: Der Pfaffinger Gartenbauverein feierte jetzt sein 60-Jähriges beim Wirt in Forsting in fröhlicher Stimmung.


Nach der Begrüßung der Anwesenden durch die erste Vorsitzende Christine Glasl richtete Pfaffings Bürgermeister Josef Niedermeier jun. (Foto) Dankesworte an den Verein – an alle, die zur Entwicklung beigetragen haben und den Vereinsgedanken weiter tragen.

Er wünschte allen weiterhin viel Freude und gärtnerische Erfolge. Das überreichte Pfaffinger Wappen soll zukünftig in die Dekorationen mit eingebunden werden.

Als neuer Kreisverbandsvorsitzender überbrachte dann Rainer Steidle (Foto) die Glückwünsche vom Kreisverband und stellvertretend auch Grüße von Kreisfachberater Roman Pröll. Zur Pflanzung von Apfelbäumen gab es als Präsent einen finanziellen Zuschuss.

Ein Gartler gehe nicht mit 60 Jahren in den Ruhestand, so Rainer Steidle – im Gartenbauverein engagieren sich Jung und Alt gemeinsam. Umweltschutz sei ein großes Thema. Für die Zukunft wünschte er dem Verein ein lebendiges Fortbestehen, auch als Vorsitzender vom OGV Roßhart / Attel / Ramerberg und überreichte eine Geldspende von 60 Euro für ein Bankerl.

Auch Vertreter der Nachbarvereine Albaching und Rettenbach-Farrach gratulierten.

Interessant und kurzweilig war dann der Rückblick von der Vorsitzenden Christine Glasl – angefangen von der Gründung des Vereins und dessen Zweck damals. Startete man doch damals mit 29 Mitgliedern. Im Vordergrund standen die Eigenversorgung mit Obst und Gemüse, man konnte nicht zu jeder Jahreszeit jede Art von Früchten aus aller Welt kaufen.

Wurde in den Anfangsjahren noch viel Chemie zum Spritzen und Düngen eingesetzt, so hat sich diesbezüglich zum Glück ein positiver Wandel vollzogen – hin zu immer mehr biologischen Mitteln.

Priorität heute ist, auf Artenschutz zu achten und die Umwelt sauber zu halten.

Baumschneidekurse wurden regelmäßig angeboten. Im Laufe der Zeit verlagerte sich jedoch die Vereinsarbeit vom Obstbau hin zu Gartenbau und Landschaftspflege. 

1963 wurde der erste Blumenschmuck-Wettbewerb ausgeschrieben, diese Tradition wird immer noch gepflegt – ebenso wie das langjährige traditionelle Radiessen in Pfaffing.

Heute hat der Pfaffinger Verein 240 Mitglieder und bringt sich vielfältig in der Gemeinde ein.

Hier auch an dieser Stelle noch einmal ein großer Dank an alle Helfer, die den Verein übers Jahr immer so fleißig bei den Aktionen unterstützen.

Man nutzte diesen feierlichen Rahmen, um sich bei den ausgeschiedenen Mitgliedern der Vorstandschaft der letzten Jahre mit einem Blumenstock zu bedanken, nicht wenige waren viele Jahre ehrenamtlich tätig gewesen.

Von der aktuellen Vorstandschaft wurden Centa Hartl (rechts im Bild) für 19 Jahre Arbeit in der Vorstandschaft, davon seit 13 Jahren als zweite Vorsitzende und Christa Pielmeier (links) für ihre 20-jährige Tätigkeit als Schriftführerin geehrt.

Pfaffings Pfarrer Josef Huber leitete mit einem Psalmvers das Gedenken an die verstorbenen Mitglieder ein und bedankte sich ebenfalls für die Unterstützung der Pfarrei  in verschiedenen Aktionen.

Schöne Aktionen:

Zur Erinnerung an dieses Jubiläum wird bei der Sandl-Kapelle eine Bank aufgestellt.

Zudem werden zwei Apfelbäume in der Gemeinde nahe der Schule gepflanzt.

Die Ernte dieser soll der Allgemeinheit (gelbes Band – wir berichteten mehrfach) zur Verfügung stehen.

Ein gelbes Band um einen Baum signalisiert, von diesem Baum darf gratis und ohne Rücksprache abgeerntet werden.

Die Gruppe „GroussStoaner Buam“ umrahmte die Feierlichkeit mit schwungvoller, schneidiger Musik und …

… der Pfaffinger Theaterverein um Regisseurin Lissy Nerbl (ganz links im Bild) brachte gerne zum feierlichen Gartler-Jubiläum die Lachmuskeln zum Einsatz …

Als Präsent erhielt jeder Gast eine rote Rose, außerdem wurden 20 Lose als kleine Überraschung an den Stühlen versteckt angebracht – die Gewinner erhielten einen Chrysanthemenstock.

Der Festsaal war passend zur Theatereinlage liebevoll geschmückt, ein Genuss für das Auge des Betrachters

Es war ein äußerst gelungener Abend mit dem besten aller Resümees: „Wunderschee war’s!“

cp