Bau- und Umweltausschuss Haag beschließt Verbesserung der Schulwegsituation


Der Schulweg für die Haager Kinder und Jugendlichen soll künftig sicherer werden. Darum ging es in der jüngsten Sitzung des Bau- und Umweltausschusses bei gleich zwei Tagesordnungspunkten. So soll an der Enzenspergerstraße ein Fußgängerüberweg entstehen und auch eine verbesserte Geh- und Radwegsituation zwischen der beiden Schulen ist angedacht.


Mehrere Zufahrten im Bereich der Enzenspergerstraße, Maria-Ward-Straße und Reiter Straße machen die Verkehrssituation für Schulkinder unübersichtlich. Diese Bedenken äußerte eine Bürgerin in der Verwaltung, die Sorge um die Schulkinder „ist nicht unberechtigt“, fand auch Bürgermeisterin Sissi Schätz. Auch die Polizei habe sich die Stelle vor Ort angeschaut und die Verwaltung sei zu dem Schluss gekommen, eine Fußgängerüberquerung zu schaffen.

Wie dieser auszusehen hat, soll dabei noch offengelassen werden. In dieser Sitzung gehe es laut Rathaus-Chefin um einen Grundsatzbeschluss. Weil noch nicht klar sei, wie sich ein Fußgängerüberweg realisieren lasse, wolle die Verwaltung nach positivem Votum eine Vorplanung anstellen. Diese werde dem Gremium dann zur Diskussion vorgelegt. Dem Vorschlag, grundsätzlich eine Querung an der Enzenspergerstraße zu schaffen, stimmte der Bau- und Umweltausschuss einstimmig zu.

Nach einem Antrag von Stefan Högenauer (CSU), einen eigentlich als nichtöffentlich geplanten Tagesordnungspunkt vorzuziehen, diskutierte das Gremium auch über die Schulwegsituation zwischen Realschule und Grund- und Mittelschule vor den anwesenden Zuhörern. Dabei ging es darum, ob der Bau- und Umweltausschuss eine Fläche vorsehen soll, um bei einer möglichen Erweiterung der Schule einen ausreichenden Geh- und Radweg an der Schulstraße zu realisieren.

Für Klaus Breitreiner (CSU) ist die Überlegung verfrüht, er will einen Bebauungsplan des Gebiets abwarten. Bürgermeisterin Schätz betonte aber, es gehe nicht darum, diesen Weg bereits zu verwirklichen, „sondern darum, die Flächen zu sichern“. Es brauche nur eine rudimentäre Planung, um den Flächenbedarf zu ermitteln, ansonsten „würde es so bleiben, bis Pläne entstehen“. Mit einer Gegenstimme entschied sich das Gremium, die Schulwegsituation an der Schulstraße und der Enzenspergerstraße mittelfristig zu verbessern und die dafür benötigten Flächen vorzusehen.