Rosenheimer Polizei musste gestern zu mehreren Verkehrsunfällen ausrücken


Gleich zu vier Verkehrsunfällen musste gestern die Rosenheiemr Polizei ausrücken. Los gings‘ mittags in der Georg-Aicher-Straße. Dort wollte ein 25-jähriger Lkw-Fahrer aus Forstinning abbiegen. Im kam ein 50-jähriger Pkw-Lenker aus Oberaudorf entgegen, der in den gleichen Straßenzug einfahren wollte. Die beiden Fahrzeuge krachten trotz eingeleiteten Bremsmanöver ineinander. Keiner der Beteiligten wurde durch den Aufprall verletzt, insgesamt wird der Sachschaden auf rund 6000 Euro geschätzt.


 

 

Der nächste Unfall ereignete sich in der Brianconstraße. Ein 22-jähriger Autofahrer befuhr die Rathausstraße, ihm kam dabei ein 25-jähriger Lenker, ebenfalls mit Wohnsitz in Rosenheim, entgegen. Der 22-Jährige wollte dann in die Brianconstraße abbiegen und übersah beim Abbiegevorgang den ihm entgegenkommenden Pkw des 25-jährigen Autofahrers. Im Einmündungsbereich krachten die Fahrzeuge zusammen. Keiner der Beteiligten wurde durch den Unfall verletzt, insgesamt wird der Sachschaden auf rund 7000 Euro veranschlagt. Gegen den 22-Jährigen wurde ein Bußgeldverfahren mit Punkten in Flensburg eingeleitet.

 

Der dritte Einsatz: Eine 55-jährige Autofahrerin aus Rosenheim befuhr die Vogtareuther Straße in Stephanskirchen entlang. Vor ihr fuhr ein 35-jähriger Lkw-Fahrer aus Tschechien mit seinem Sattelzug. Verkehrsbedingt musste der Lkw-Fahrer seine Fahrt  stoppen, die Rosenheimerin erkannte die Gefahrensituation zu spät und fuhr in den Anhänger des Sattelzugs. Durch den Aufprall verletzte sie sich leicht und musste vom Rettungsdienst ins Klinikum Rosenheim zur weiteren ambulanten Behandlung transportiert werden. An den Fahrzeugen entstand ein Sachschaden von rund 6000 Euro.

 

 

Am Abend folgte dann der vierte Unfall: Ein 51-jähriger Autofahrer aus Rosenheim wartete mit seinem Pkw in einer Fahrzeugschlange vor einem Schnellrestaurant am sogenannten Drive-In. Hinter dem Rosenheimer befand sich ein 64-jähriger Autofahrer aus Raubling. Als sich die Fahrzeugschlange in Bewegung setzte, fuhr der 64-Jährige auf den vor ihm fahrenden Pkw des Rosenheimers auf. Es entstand ein Sachschaden von rund 1000 Euro und die beiden Beteiligten wollten anschließend die Personaldaten austauschen. Nun legte aber plötzlich der Raublinger den Rückwärtsgang ein und fuhr einfach von der Unfallstelle, ohne sich weiter um die Sachlage zu kümmern. Über das Kennzeichen konnten die Rosenheimer Beamten den Fahrer nach kurzer Zeit antreffen. Der 64-Jährige stand sichtlich unter Alkoholeinfluss, einen Atemalkoholtest verweigerte er. Die Beamten stellten den Führerschein sicher und leiteten ein Ermittlungsverfahren wegen Gefährdung des Straßenverkehrs und unerlaubten Entfernen vom Unfallort ein. Auf der Dienststelle, kurz vor der Durchführung einer Blutentnahme, wurde der 64-Jährige dann mehr und mehr aggressiv. Er betitelte die Beamten als „Stricher“ und „Drecksäue“, eine 24-jährige Beamtin betitelte er als „Drecksschlampe“. Weiter drohte er den Beamten, dass er sie alle erschießen werde, untermauerte die Äußerung dadurch, dass er mit seinen Fingern symbolisch eine Pistole bildete und die Hand gegen die Beamten streckte. Weiter Folge für den Raublinger wird ein Ermittlungsverfahren wegen Beleidigung und Bedrohung sein.