Herbstversammlung der Edlinger Gartler mit Neuwahlen


Unter Einhaltung der Hygieneregeln fand jetzt die Herbstversammlung des Edlinger Obst- und  Gartenbauvereins statt. Vorsitzende Elisabeth Schex begrüßte im mit Alpenveilchen geschmückten Krippnerhaus alle Anwesenden, besonders Bürgermeiser Matthias Schnetzer.  Sie wies gleich auf kommende Veranstaltungen hin.


 

Den 22 Verstorbenen seit der letzten Versammlung – sie war im März 2019 – wurde beim Totengedenken mit einer Schweigeminute gedacht.

Danach übergab Schex das Wort an die Schriftführerin Anneliese Schedlbauer, die im Tätigkeitsbericht, untermalt mit vielen Bildern, die letzten zweieinhalb Jahre Revue passieren ließ. Leonhard Krebs als Kassenführer zeigte an Hand von Graphiken, wie es mit den Einnahmen und Ausgaben des Vereins steht. Diese Angaben waren bereits im Vorfeld von den beiden Kassenprüferinnen Frieda Kirchlechner und Heidi Herker geprüft und so konnte Kirchlechner eine ordnungsgemäße Kassenprüfung bestätigen. Sie bat um Entlastung des Vorstands und des Kassenführung, die einstimmig genehmigt wurde.

Somit stand den Neuwahlen, die pandemiebedingt immer wieder verschoben worden waren, nichts mehr im Wege. Bürgermeister Schnetzer bat Florian Prietz und Alfons Wallner um Unterstützung und nachdem sich alle für eine Abstimmung durch Handzeichen entschieden hatten, wurde die neue Vorstandschaft einstimmig gewählt. Elisabeth Schex wurde als Vorsitzende bestätigt, erhält aber Unterstützung durch Petra Gschwendtner. Zu diesen beiden kommt Hans Zehentmair als Zweiter Vorsitzender. Leonhard Krebs übernimmt wie in den letzten Jahren die Kassenführung. Die Schriftführung teilen sich Barbara Böhm und Anneliese Schedlbauer. Als neue Beisitzerin für die Jugendarbeit wurde Irmi Gottwald gewählt. Die Beisitzer Fritz Hochecker und  Irmi Jansen machen weiter. Dazu kommt Stefan Meier, der sein Amt als Zweiter Vorsitzender abgab und sich jetzt als Beisitzer weiter um EDV, Medien und Mitgliedverwaltung kümmert.

Nach einer kleinen Pausen, in der sich die Teilnehmer mit Kaffee und köstlichen Kuchen – wie immer gebacken von fleißigen Mitgliedern des Vereins – stärkten, erzählte Charly Miller als Referent von seinen Schafen. Er hat sich um die Erhaltung und Vermehrung der fast ausgestorbenen Brillenschafe verdient gemacht. Diese alte Rasse besticht durch ihr besonders schönes Aussehen, hat eine gröbere Wolle, braucht länger zum Wachsen und hat dafür ein besonders zartes Fleisch. Früher kam diese grobe Wolle als Heilmittel zum Einsatz.

Nachdem keine weiteren Fragen gestellt wurden, bedankte sich die alte und neue Vorsitzende  Elisabeth Schex bei den Teilnehmer, die wie immer den Tischschmuck mit nach Hause nehmen durften.