Wasserburg am heutigen Freitag, 20 Uhr, gegen Jahn Regensburg II


Nach Wochen, in denen man der Mannschaft des TSV 1880 Wasserburg förmlich beim Schrumpfen zusehen konnte, trauten die Trainingskibitze zu Wochenbeginn kaum ihren Augen, so viele Spieler standen auf dem Platz. Dies liegt daran, dass die Löwen vor dem wichtigen Heimspiel, Freitag 20 Uhr, gegen die Reserve des SSV Jahn Regensburg ihren Kader revitalisiert haben – und zwar in Form von Routiniers gepaart mit einem Schuss Jugend.


 

Angesichts der angespannten Personalsituation und dem geschlossenen Transfermarkt mobilisieren die Löwen intern ihre letzten Kräfte. Und die sind nicht von schlechten Eltern: So ist Michael Kokocinski, eigentlich Spielertrainer der Reserve, nun im Bayernligakader. Der 36-Jährige spielte bereits in Kirchanschöring und soll mit seiner Ruhe und Erfahrung der Mannschaft Sicherheit geben. Auch Hannes Hain (35) absolvierte weite Teile des Mannschaftstrainings und arbeitet nach seiner Meniskus-OP weiterhin mit dem langjährigen Wasserburger Partner Corox by Hans Friedl an seinem Comeback. Mit Co-Trainer Matthias Haas (31), der mit Knieproblemen zu kämpfen hat und deshalb nicht mehr spielte, schnürte einer der besten Fußballer der Region erneut seine Fußballschuhe. Darüber hinaus konnte auch Michael Denz diese Woche wieder trainieren. Nach seiner Muskelverletzung am 1. Spieltag ist der Spiritus Rector des Wasserburger Spiels zurück und brennt auf seinen Einsatz.

Die größte Überraschung war das Comeback von Torhüter Georg Haas. Der 39-Jährige wurde reaktiviert, da sich Dominic Zmugg letzte Woche verletzte und Alexander Boschner angeschlagen war. Mit den erfahrenen Spielern kehrte die Zuversicht zurück, den Bock nun umstoßen zu können.

 

Zu der geballten Erfahrung wurde ein Schuss jugendliche Leichtigkeit gegeben. Mit Daniel Kononenko und Luca Wagner sind nun zwei Spieler aus dem eigenen Nachwuchs neu im Kader und haben auch bereits erste Bayernliga-Erfahrung gesammelt. Während die Veteranen nicht mehr so schnell laufen können, haben die beiden Youngster den nötigen Speed, um das Spiel der Löwen zu bereichern.

 

Beim SSV Jahn Regensburg II gibt es viele junge Spieler mit enormem Tempo, die zudem mit einer ausgezeichneten Technik ausgestattet sind. Die Mannschaft von Trainer Christoph Jank ist wie alle NLZ-Mannschaften gut ausgebildet, verfügt aber aufgrund ihres jungen Alters noch über wenig Erfahrung. Diesen Vorteil an Routine wollen die Löwen nutzen, um zurück in die Erfolgsspur zu kommen.

 

JAH