Physiotherapie-Ausbildung an den RoMed-Kliniken abgeschlossen


Sowohl aus Sicht der Absolventen als auch des Lehrerkollegiums war diesmal die Physiotherapie-Ausbildung – die im Rahmen des Studienganges Physiotherapie (TH) mit dem Staatsexamen abgeschlossen wird – außerordentlich. Denn ein nicht zu unterschätzender Anteil der Ausbildungszeit bei den RoMed-Klinikn sowie der Prüfung war geprägt vom Pandemiegeschehen.


 

Die damit verbundenen neuen Gegebenheiten, wie Distanzunterricht, Onlinevorlesungen, Videokonferenzen und einem Anteil an theoretischen Unterrichtseinheiten waren für alle Beteiligten eine große Herausforderung. Die im Laufe der Pandemie erlaubten Präsenzeinheiten mit Maskenpflicht und Selbsttestungen, das teilweise Verbot von Gruppenarbeiten und das Ausarbeiten von Fallbeispielen anstelle von richtigem Patientenkontakt wurde jedoch von den Studierenden lobenswert angenommen und gemeistert.

„Umso größer ist die Freude im Team der Berufsfachschule Physiotherapie und des Studienganges für Physiotherapie, den Examensabsolventen zu Ihrem verdienten Erfolg gratulieren zu dürfen“, sagte Andrea Nallinger, stellvertretende Schulleitung.

 

Bevor es mit diesem Abschluss ins Berufsleben geht, werden die Examenskandidaten die Vorlesungen im Rahmen des siebten Semesters besuchen, um dann schlussendlich mit dem Bachelor of Science (B.Sc.) ihr Studium der Physiotherapie an der Technischen Hochschule abzuschließen.

Besondere Hochachtung verdienen zwei Kandidatinnen, die mit der Examensnote 1,0 sowie 1,3 in allen Prüfungsteilen abgeschlossen haben und zum Staatspreis vorgeschlagen werden. „Dies bestätigt den Ansatz, dass die Verzahnung Berufsschule und Studiengang zukunftsfähig ist“, betonte Nallinger.

 

Foto: Mit Abstand die Besten! Prof. Dr. Sabine Ittlinger, Dekanin der Fakultät für Angewandte Gesundheits- und Sozialwissenschaften an der TH Rosenheim (erste Reihe Dritte von rechts) und Andrea Nallinger, stvertretende Schulleiterin (links) freuen sich mit den Absolventen.