TSV Wasserburg hat nahezu jede Woche mit Müll und Zerstörungswut zu kämpfen


„Wir haben bisher immer aufgeräumt, aber irgendwann ist Schluss. Wir können es nicht begreifen, wie man sowas machen kann.“


Abteilungsleiter Kevin Klammer, die Trainer und Verantwortlichen der Wasserburger Löwen haben es satt. Jede Woche mehrmals das gleiche Bild im Altstadtstadion am der Landwehrstraße:

Wilde Müllablagerungen, zerstörte Torstangen, demolierte Werbematerialien.

Und damit nicht genug: „Wir haben schon x-mal neue Schlösser kaufen müssen, um die Tore abzusperren. Doch diese Schlösser werden immer wieder aufgebrochen. Dann werden die Tore aufs Feld gestellt und dort wird trotz Verbots Fußball gespielt. Wir fragen uns: Wer haftet da, wenn das Tor umfällt und jemanden verletzt? Wer haftet für die Schäden?“

Kevin Klammer weiter:  „Wir wollen schon lange, dass der Platz insgesamt endlich zugemacht wird, da ist einfach zu viel, was kaputt gemacht werden kann und kaputt gemacht wird. Vor allem seit Corona hat der Vandalismus wieder zugenommen.“

Die Lösung: Das Areal komplett zusperren und Schlüssel für Schulen und den TSV ausgeben.

Klammer: „Bolzplätze gibt es genug in der Stadt. Das an der Landwehrstraße ist ein Fußballplatz und kein Park. Und jeder der Fußball spielen will, wird bei uns gerne aufgenommen. Wir bieten für jede Altersklasse Fußball an. Wir haben das schon öfter kommuniziert, leider interessiert das offenbar wenig.“